Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Klosterkammer feiert Festakt zum 200-jährigen Bestehen

Klosterkammer feiert Festakt zum 200-jährigen Bestehen

02.05.2018News

Jubiläums-Ausstellung „Schatzhüterin“: Klosterschätze aus Niedersachsen und das Leben in den niedersächsischen Frauenklöstern

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©epd-Bild/Jens Schulze

Klosterkammer-Präsident Hans-Christian Biallas vor einem Lego-Modell des Verwaltungsgebäudes der Klosterkammer Hannover.

Hannover (epd). Mit einem Festakt in der Marktkirche in Hannover feiert die Klosterkammer Hannover am 8. Mai ihr 200-jähriges Bestehen. Zu der nichtöffentlichen Feier werden nach Angaben der Behörde mehrere hundert geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kirche, Kultur und Gesellschaft erwartet. Die Sonderbehörde unter Rechtsaufsicht des Landes Niedersachsen wurde am 8. Mai 1818 vom welfischen Prinzregenten Georg von Hannover (1762-1830) gegründet, dem späteren britischen König Georg IV. Ihre Aufgabe war die Verwaltung früherer Kirchengüter, die in der Reformationszeit säkularisiert worden waren.

„Quicklebendig geblieben“

„Trotz ihrer langen Geschichte ist die Klosterkammer bis heute quicklebendig geblieben, weil sie Neuem gegenüber aufgeschlossen ist und sich den modernen Entwicklungen immer wieder anpasst“, sagte der niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU). „Niedersachsen kann sich glücklich schätzen, dass die Klosterkammer seit nunmehr 200 Jahren existiert und hoffentlich noch lange fortbesteht.“ Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur nimmt die Rechtsaufsicht über die unabhängige Behörde wahr.

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„Gemacht, um Leben zu vernichten“

„Gemacht, um Leben zu vernichten“

02.05.2018News

Gespräch mit GKKE-Geschäftsführer Tim Kuschnerus zu Rüstungsexporten und Erwartungen an die neue Bundesregierung

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Weltweite Waffenverkäufe nehmen zu, laut Friedensforschungsinstitut Sipri in Stockholm machen auch deutsche Unternehmen verstärkt Umsatz. Tim Kuschnerus, Leiter der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE), spricht im zeitzeichen-Interview über dem Umgang der Bundesregierung mit deutschen Rüstungsexporten.

©epd-Bild/Stefan Boness/Ipon

Mit der Attrappe einer Pistole vor dem Reichstag in Berlin forderte 2013 die Aktion "Stoppt den Waffenhandel, Aufschrei Gegen den Export von Terror und Gewalt made in Germany" unter anderem ein Verbot des deutschen Waffenhandels.

Herr Kuschnerus, die GKKE fordert von der neuen Bundesregierung ein Rüstungsexportkontrollgesetz. Warum brauchen wir das?

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Heinrich Bedford-Strohm: Entscheidend ist, Kreuz mit Leben zu füllen

Heinrich Bedford-Strohm: Entscheidend ist, Kreuz mit Leben zu füllen

30.04.2018News

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©epd-Bild/Mck

Der katholische Münchner Erzbischof Reinhard Marx (links) kritisierte den Erlass, weil er „Spaltung, Unruhe, Gegeneinander“ geschaffen habe. Der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm sagte: Entscheidend sei, dass das Kreuz nicht nur an der Wand hänge, sondern auch inhaltlich mit Leben gefüllt werde. (Foto: Archivbild)

München (epd). Die Debatte um die Kreuz-Pflicht in bayerischen Behörden geht weiter. Während der katholische Münchner Erzbischof Reinhard Marx den Erlass der Staatsregierung kritisierte, weil er „Spaltung, Unruhe, Gegeneinander“ geschaffen habe, äußerte sich der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm zurückhaltend: Es gehe „natürlich nicht“, das Kreuz auf ein Kultursymbol zu reduzieren. Den Vorwurf, das Christentum zu vereinnahmen, um die eigenen Ziele zu legitimieren, wolle er aber „niemandem konkret machen“.

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Marx, sagte der „Süddeutschen Zeitung“: „Das Kreuz lässt sich nicht von oben verordnen.“ Wenn das Kreuz nur als kulturelles Symbol gesehen werde, habe man es nicht verstanden. „Dann würde das Kreuz im Namen des Staates enteignet.“

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Friedenswege und die Schrecken des Krieges

Friedenswege und die Schrecken des Krieges

01.05.2018News

Kunstprojekt „Frieden. Von der Antike bis heute“ beschäftigt sich mit Licht- und Schattenseiten christlicher Friedensideen

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©epd-Bild/Friedrich Stark

Das Thema „Frieden“ wird aus kulturhistorischer sowie stadtgeschichtlicher und christlicher Perspektive mit internationalen Exponaten präsentiert. (Foto: Exponat von Wilhelm Lehmbruck: „Der Gestürzte“)

Am 19. Dezember 1944 schreibt der evangelische Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer einen Brief an seine Verlobte Maria von Wedemeyer. Er ist seit über 20 Monaten in Gestapo-Haft und muss mit seiner Hinrichtung rechnen. An das Ende des Briefes fügt er als Weihnachtsgruß ein selbst geschriebenes Gedicht an. Es beginnt mit den Zeilen: „Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar, so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.“ Maria von Wedemeyer macht eine Abschrift von dem Gedicht, das mehrfach vertont wurde und heute ein bekanntes Kirchenlied ist.

Das besondere Zeitdokument ist Teil der großen Themenschau „Frieden. Von der Antike bis heute“, die am 28. April in Münster eröffnet wurde. Die Houghton-Library der US-amerikanischen Elite-Universität Harvard, in deren Besitz der Originalbrief ist, leiht das Dokument erstmals für eine Schau in Deutschland aus. Vier Münsteraner Museen beleuchten bis zum 2. September in fünf Ausstellungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln das Streben nach Frieden in Gesellschaft und Kunst vergangener Epochen.

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Käßmann: Luther ging's nicht um Kreuze in bayerischen Amtsstuben

Käßmann: Luther ging's nicht um Kreuze in bayerischen Amtsstuben

30.04.2018News

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©epd-Bild/Rald Schick

Der Festgottesdienst am 29. April bildete den offiziellen Abschluss der Heidelberger Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum.

Heidelberg (epd). Mit einem Gottesdienst haben die badische evangelische Landeskirche und die Universität Heidelberg an die Heidelberger Disputation vor 500 Jahren erinnert. Bei dem damaligen Streitgespräch des Reformators Martin Luther sei es diesem um das Gottesverständnis gegangen und eine Absage an eine „Theologie der Herrlichkeit, die der Kirche einen Heilsbesitz zuerkennt“, sagte Margot Käßmann, Reformationsbotschafterin und ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), am 29. April in Heidelberg.

Für Luther sei es wichtig gewesen, nicht über die „Gottheit Gottes“ zu spekulieren, sondern auf die Menschheit Christi zu schauen, „auf Jesus von Nazareth also, um Gott zu verstehen“, betonte Käßmann. Das Kreuz sei eine Gottesmacht, sagte die Reformationsbotschafterin. Luther habe argumentiert, dass Jesus für uns am Kreuz gestorben sei. „Genau dadurch habe er für uns alle Erlösung von den Sünden möglich gemacht“ und diesen Gedanken führe die evangelische Kirche bis heute weiter.

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Tausende Biker erinnern mit Gottesdienst und Gedenkfahrt an Unfallopfer

Tausende Biker erinnern mit Gottesdienst und Gedenkfahrt an Unfallopfer

30.04.2018News

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©epd-Bild/Peter Sierigk

Für Pastor Reinhard Arnold war es der letzte Biker-Gottesdienst als aktiver Pastor. Aus gesundheitlichen Gründen tritt er noch in diesem Jahr in den Ruhestand. (Foto: Archivbild)

Braunschweig/Salzgitter (epd). Mindestens zweitausend Motorradfahrer haben am 28. April an der 31. Gedenkfahrt für Unfallopfer von Salzgitter nach Braunschweig teilgenommen. Mit der Tour und einem Gottesdienst im Braunschweiger Dom erinnerten sie an die im vergangenen Jahr verunglückten Biker. „Wir mussten mit dem Gottesdienst später anfangen, weil immer noch mehr Biker ankamen“, sagte der evangelische Motorradfahrer-Seelsorger Reinhard Arnold im Anschluss. Mit dem Gedenken sollten alle Teilnehmer zu Beginn der neuen Saison an ihre eigene Verantwortung im Umgang mit Gas und Bremse erinnert werden.

Die Polizei sprach von rund 2.000 Teilnehmenden. Auf Holzkreuzen wurden wieder die Vornamen und das Alter der Verkehrsopfer der vergangenen Saison angebracht. Sie wurden zunächst am Startpunkt aufgestellt und dann an der Spitze des Konvois nach Braunschweig begleitet. Die diesjährige Fahrt stand unter dem Motto „Stimmt die Richtung? Für Partnerschaft im Straßenverkehr.“

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EKHN-Synode bringt Trauung für alle auf den Weg

EKHN-Synode bringt Trauung für alle auf den Weg

30.04.2018News

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©epd-Bild/Stephan Wallocha

Seit 2013 ist in der EKHN die Segnung von homosexuellen Partnerschaften und die Trauung von heterosexuellen Paaren rechtlich und theologisch gleichgestellt. (Foto: Symbolbild)

Frankfurt a.M. (epd). In der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) soll künftig die Bezeichnung „Trauung“ für alle vom Standesamt beurkundeten Lebensbündnisse gelten. Die Kirchensynode brachte am 28. April in Frankfurt am Main ein entsprechendes Kirchengesetz zur Änderung der sogenannten Lebensordnung ein. Seit 2013 ist in der EKHN die Segnung von homosexuellen Partnerschaften und die Trauung von heterosexuellen Paaren rechtlich und theologisch gleichgestellt. Nur der Begriff „Trauung“ ist bislang allein heterosexuellen Verbindungen vorbehalten. Das Gesetz soll im Herbst dieses Jahres verabschiedet werden und Anfang 2019 in Kraft treten.

Anlass für die Novellierung ist die Einführung der Ehe für alle im vergangenen Juni durch den Deutschen Bundestag. Seitdem entfällt die Möglichkeit, eine eingetragene Lebenspartnerschaft einzugehen. Die Novellierung folge der geänderten staatliche Rechtslage und sei „inhaltlich kein großer Schritt“, sagte Oberkirchenrätin Petra Zander.

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Christen in der SPD wollen besser streiten

Christen in der SPD wollen besser streiten

30.04.2018News

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©epd-Bild/Meike Böschemeyer

SPD-Parteivorsitzende Andrea Nahles beklagte, Streit werde immer mehr durch Diffamierung ersetzt. (Foto: Archivbild)

Berlin (epd). Die SPD-Parteivorsitzende Andrea Nahles hat vor einer Verwahrlosung der politischen Streitkultur gewarnt. Sie nehme wahr, dass sich verschiedene Milieus zunehmend sprachlos gegenüberstünden und vor allem in Echokammern kommuniziert werde, sagte sie in Berlin. Zugleich kritisierte sie einen Mangel an Kompromissbereitschaft, der auch in Aussprüchen wie „America first“ des US-Präsidenten Donald Trump zum Ausdruck komme. „Es gibt nur noch die Exekutive der eigenen Interessen“, warnte Nahles und ergänzte: „Auf Dauer kann das Konzept 'jeder ist first' nur zu Krieg führen.“

Nahles, die am vergangenen Wochenende zur Parteichefin gewählt wurde, sprach bei der jährlichen Tagung des Arbeitskreises Christinnen und Christen in der SPD. Der Titel lautete „Richtig streiten“. Nahles beklagte, Streit werde immer mehr durch Diffamierung ersetzt. Die Auseinandersetzung mit der AfD im Bundestag bezeichnete Nahles, die auch Fraktionsvorsitzende ist, als „täglichen Kampf“. Nicht mehr der Austausch von Argumenten stehe im Vordergrund, sondern das Drehen von Videos, mit denen Botschaften in Echokammern gesendet würden, sagte sie mit Blick auf die vielen Aktivitäten von AfD-Vertretern in sozialen Netzwerken.

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Europäischer Kulturpreis Taurus für acht Personen und Institutionen

Europäischer Kulturpreis Taurus für acht Personen und Institutionen

27.04.2018News

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©epd-Bild/Matthias Rietschel

Vergeben wird die Auszeichnung in der Dresdner Frauenkirche.

Dresden (epd). Der Europäische Kulturpreis Taurus wird am 8. Juni in Dresden an acht Personen und Institutionen vergeben. Jeder Einzelne engagiere sich in besonderem Maße für den Erhalt des gemeinsamen Kulturerbes, sagte Viola Klein vom Kuratorium des Kulturpreises in Dresden. Den undotierten Ehrenpreis erhalten der Maler Gerhard Richter und die Sängerin Nana Mouskouri jeweils für ihr künstlerisches Lebenswerk.

Außerdem werde Fürst Albert II. von Monaco stellvertretend für seine eigene Stiftung zusammen mit der Deutschen Meeresstiftung ausgezeichnet, hieß er. Gewürdigt wird ihr Engagement für den Natur- und Umweltschutz. Der Taurus, eine Stierplastik in Bronze, geht zudem an Schauspieler Daniel Brühl, den Tenor Piotr Beczcala, die Sopranistin Anja Harteros sowie die Dresdner Musikfestspiele mit ihrem Intendanten Jan Vogler und das Jugendorchester der Europäischen Union.

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„Ich würde immer wieder Pfarrerin werden!“

„Ich würde immer wieder Pfarrerin werden!“

28.04.2018News

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Margot Käßmann geht in den Ruhestand. Im Interview blickt sie zurück und verrät, welches Gefühl sie für ihre Arbeit gestärkt hat und wie sie es schafft auf Menschen zuzugehen, welche große Baustelle die evangelische Kirche erwartet und worauf es ankommt, um ein erfülltes Leben zu haben.

©Foto:

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Debatte um Kreuz-Pflicht in Bayern nimmt an Schärfe zu

Debatte um Kreuz-Pflicht in Bayern nimmt an Schärfe zu

27.04.2018News

Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hält den Beschluss für einen falschen Schritt

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©epd-Bild/Norbert Neetz

Das bayerische Kabinett hatte in seiner Sitzung am 24. April die allgemeine Geschäftsordnung für die Behörden des Freistaats geändert und beschlossen, dass im Eingangsbereich aller bayerischen Dienstgebäude künftig ein Kreuz hängen soll. (Foto: Symbolbild)

Frankfurt a.M./München (epd). In der Debatte um die Kreuz-Pflicht in bayerischen Behörden verhärten sich die Fronten. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) missbrauche das christliche Symbol durch „plumpes Wahlkampfgetöse“, sagte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (26. April). Göring-Eckardt war von 2009 bis 2013 Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Gegen die Kreuz-Pflicht formiert sich auch Widerstand unter Studenten und kirchlichen Jugendverbänden. Die CSU wies indessen Kritik als „heuchlerisch“ zurück.

Das bayerische Kabinett hatte in seiner Sitzung am 24. April die allgemeine Geschäftsordnung für die Behörden des Freistaats geändert. Im Eingangsbereich aller staatlichen Dienstgebäude muss ab 1. Juni als Ausdruck der „geschichtlichen und kulturellen Prägung Bayerns“ deutlich wahrnehmbar ein Kreuz als sichtbares Bekenntnis zu den Grundwerten der Rechts- und Gesellschaftsordnung angebracht werden. Die Anordnung der Staatsregierung hat für Kritik von Juristen, Parteien und Kirchenvertretern gesorgt – es gab aber auch Zustimmung für den Beschluss.

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Landesbischof: Luthers Disputation ist eine markante Etappe der Reformation

Landesbischof: Luthers Disputation ist eine markante Etappe der Reformation

27.04.2018News

Die badische evangelische Landeskirche erinnert mit einem Festakt an die Heidelberger Disputation vor 500 Jahren

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©epd-Bild/Gustavo Alabiso

„Theologische Wissenschaft und Bildung gedeihen in der Freiheit von Forschung und Lehre“, sagte Cornelius-Bundschuh in Bezug auf die Heidelberger Disputation.

Heidelberg (epd). Mit einem Festakt hat die badische evangelische Landeskirche an die Heidelberger Disputation vor 500 Jahren erinnert. Das Streitgespräch des Reformators Martin Luther sei eine „markante Etappe in der Entwicklung der Reformation“ gewesen, sagte Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh laut Manuskript am 26. April in der Alten Aula der Universität Heidelberg. Danach habe sich die in Wittenberg angestoßene Reform mit großer Geschwindigkeit im Südwesten und in Europa ausgebreitet.

Für die evangelische Kirche sei dies eine Ermutigung, der theologischen Arbeit an Universitäten zu vertrauen. „Theologische Wissenschaft und Bildung gedeihen in der Freiheit von Forschung und Lehre“, sagte Cornelius-Bundschuh. Glaube und Bildung gehörten zusammen. Der Glaube brauche die intellektuelle Auseinandersetzung und müsse sich auch dem Widerspruch stellen. Daher sei es wichtig, dass evangelische Pfarrerinnen und Pfarrer an Universitäten ausgebildet werden.

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„Brot für die Welt“-Vorstand Warning wechselt ins Entwicklungsministerium

„Brot für die Welt“-Vorstand Warning wechselt ins Entwicklungsministerium

26.04.2018News

Die 55-Jährige promovierte Geographin werde am 1. Mai eine Abteilungsleitung im Ministerium übernehmen

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©Brot für die Welt/Hermann Bredehorst

Claudia Warning ist seit 2012 Mitglied im Vorstand des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung in Berlin, zu dem „Brot für die Welt“ gehört.

Berlin (epd). Das „Brot für die Welt“-Vorstandsmitglied Claudia Warning wechselt ins Entwicklungsministerium. Die 55-Jährige promovierte Geographin werde am 1. Mai eine Abteilungsleitung im Ministerium übernehmen, hieß es aus dem Entwicklungsressort. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt.

Warning ist seit 2012 Mitglied im Vorstand des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung in Berlin, zu dem „Brot für die Welt“ gehört. Als Leiterin des Bereichs Internationale Programme ist sie für rund 2.000 Entwicklungsprojekte in etwa 90 Ländern zuständig. Sie verantwortet auch die Inlandsförderung, zu der das Stipendienprogramm gehört.

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Freiwilligendienst im Radar

Freiwilligendienst im Radar

27.04.2018News

Die Plattform „ein-jahr-freiwillig.de“ hilft mit neuen Online-Angeboten bei der Suche nach der passenden Dienststelle

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©evangelisch.de

Sich um behinderte Kinder, alte Menschen, Flüchtlinge kümmern. Den Betrieb eines Theaters kennenlernen. Oder doch gleich ins Ausland und sich dort in einem Entwicklungsprojekt engagieren? Jungen Menschen, die nach der Schule, vor Studium oder Ausbildung noch etwas anderes machen, ihren Horizont erweitern wollen, bietet sich ein Jahr im freiwilligen Dienst an. Angesichts der vielfältigen Möglichkeiten ist Orientierung gefragt.

Die bietet eine neue App der Internetplattform www.ein-jahr-freiwillig.de: Das FSJ-Radar zeigt, nach Tätigkeitsbereichen sortiert, Einsatzstellen in einem gewählten Radius von 5, 15, 30 oder 50 Kilometern oder nach Postleitzahl an. Über die Profile können Interessierte gleich direkt Kontakt mit dem Anbieter aufnehmen.

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Kippa-Tragen gegen den Hass

Vor dem Haus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin forderte der Präsident des Zentralrates, Josef Schuster, ein Ende falsch verstandener Toleranz und „100 Prozent Respekt für Juden, für Muslime, für Ausländer, für Homosexuelle und für alle Hautfarben“. „Wer sich den Spielregeln widersetzt, die unser Grundgesetz festlegt, der darf nicht mit Toleranz rechnen.“

Die jüdischen Gemeinden in Deutschland machten sich große Sorgen, betonte Schuster. Lehrer, die Antisemitismus an ihrer Schule verschweigen oder schönreden, erwiesen ihren Schülern einen Bärendienst genauso wie Kommunen, die Neonazi-Umtriebe stillschweigend hinnähmen, um den Tourismus nicht zu gefährden, betonte der Präsident des Zentralrates.

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gideon Joffe, sagte, „es wird in Berlin langsam ungemütlich“. Juden müssten aufpassen, das sie nicht gezwungen seien, nur noch jüdische Schulen besuchen zu können. Juden, Christen, Muslime und Atheisten müssten sich gemeinsam dem Hass entgegenstellen. „Wir brauchen viele, viele Unterstützer“, so Joffe.

„Als Christinnen und Christen stehen wir uneingeschränkt an der Seite unserer jüdischen Geschwister.“ 

Der Berliner evangelische Bischof Markus Dröge sagte, die Gesellschaft müsse noch viel sensibler werden gegenüber jeder Form der Judenfeindschaft. Die fast täglichen Berichte über Anfeindungen gegen und Übergriffe auf Juden hierzulande erfülle die Evangelische Kirche in Deutschland mit Sorge und Scham. „Als Christinnen und Christen stehen wir uneingeschränkt an der Seite unserer jüdischen Geschwister.“ Christlicher Glaube und Judenfeindschaft schlössen einander aus.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) dankte der Jüdischen Gemeinde für die Kundgebung. Es sei ein starkes Signal und mache klar, „Antisemitismus hat bei uns keinen Platz“, die demokratischen Werte seien nicht verhandelbar. Es sei ein großes Geschenk, dass jüdisches Leben wieder zur Stadt gehöre, so Müller. Unter den Teilnehmern der Kundgebung waren auch zahlreiche Vertreter der Bundespolitik und Kirchenvertreter sowie der israelische Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff.

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Bundesamt: Derzeit 710 Menschen im Kirchenasyl

Bundesamt: Derzeit 710 Menschen im Kirchenasyl

26.04.2018News

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©epd-Bild/Heike Lyding

Beim Kirchenasyl werden Flüchtlinge ohne legalen Aufenthaltsstatus von Kirchengemeinden zeitlich befristet beherbergt. (Foto: Archivbild)

Halle (epd). In Deutschland sind laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) derzeit etwa 710 Menschen im Kirchenasyl. Das berichtet MDR Aktuell unter Berufung auf die Behörde.

Ähnliche Zahlen nennt die Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche. Sie geht mit Stand Mitte April von derzeit 445 aktiven Kirchenasylen mit mindestens 674 Personen aus. Davon seien etwa 125 Kinder. 375 der Kirchenasyle sind demnach sogenannte Dublin-Fälle. Dabei sollen Asylbewerber in das Land zurückgeschickt werden, in dem sie erstmals europäischen Boden betreten haben.

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Kreuz-Pflicht in Bayern löst Kritik aus

Kreuz-Pflicht in Bayern löst Kritik aus

26.04.2018News

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©epd-Bild/Werner Krüper

Das bayerische Kabinett hatte in seiner Sitzung am 24. April die allgemeine Geschäftsordnung für die Behörden des Freistaats geändert und beschlossen, dass im Eingangsbereich aller bayerischen Dienstgebäude künftig ein Kreuz hängen soll. (Foto: Symbolbild)

München (epd). Die bayerische Anordnung zum Aufhängen von Kreuzen in allen Landesbehörden hat überwiegend Kritik ausgelöst. Religionsexperten von SPD, Grünen, FDP und Linke sahen am 25. April durch die Kreuz-Pflicht die Neutralitätspflicht des Staates in Gefahr. Nur die AfD begrüßte den Vorstoß. Kirchenvertreter warnten davor, das Kreuz für politische Zwecke zu missbrauchen.

Das bayerische Kabinett hatte in seiner Sitzung am 24. April die allgemeine Geschäftsordnung für die Behörden des Freistaats geändert. Im Eingangsbereich eines jeden Dienstgebäudes im Freistaat sei ab dem 1. Juni als Ausdruck der geschichtlichen und kulturellen Prägung Bayerns deutlich wahrnehmbar ein Kreuz als sichtbares Bekenntnis zu den Grundwerten der Rechts- und Gesellschaftsordnung in Bayern und Deutschland anzubringen.

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EKD-Kulturbeauftragter begrüßt Echo-Abschaffung

EKD-Kulturbeauftragter begrüßt Echo-Abschaffung

26.04.2018News

Ein solche Auszeichnung sollte aufgrund von „Preiswürdigkeit“, ästhetischer Qualität und Grundeinstellung der Künstler vergeben werden

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Berlin (epd). Der Kulturbeauftragte der evangelischen Kirche, Johann Hinrich Claussen, hat die Abschaffung des Musikpreises Echo begrüßt. Ein solche Auszeichnung sollte aufgrund von  „Preiswürdigkeit“, ästhetischer Qualität und Grundeinstellung der Künstler vergeben werden, aber nicht aufgrund von Verkaufszahlen mit ein  „bisschen Jury-Brimborium“ drumherum, sagte Claussen dem epd am 25. April in Berlin. Insofern sei die Entscheidung des Bundesverbands Musikindustrie sinnfällig, sagte der Beauftragte der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD).

Der Branchenverband hatte zuvor erklärt, die Echo-Verleihung an die umstrittenen Rapper Kollegah und Farid Bang habe den Preis so beschädigt, dass ein vollständiger Neuanfang notwendig sei. Dabei solle – ähnlich wie beim bisherigen Echo Klassik und Echo Jazz – künftig auch die Auszeichnung für Popmusik stärker von einer Jury bestimmt werden. Dies hatte auch Claussen gefordert. Kriterium für den Pop-Echo waren bisherige unter anderem die Verkaufzahlen; die Preisvergabe wurde von einem Beirat geprüft, in dem auch Vertreter der Kirchen sitzen.

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Pfarrerin werden – Mit beiden Füßen in der Gemeinde stehen

Pfarrerin werden – Mit beiden Füßen in der Gemeinde stehen

26.04.2018News

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Welcher Zauber wohnt dem Anfang des Pfarrerberufs inne? Welche Hoffnungen, Ängste und Herausforderungen sind damit verbunden? Die Journalisten Markus Bechtold und Anika Kempf von evangelisch.de begleiteten die angehende Pfarrerin Irmela Büttner ein Jahr lang auf ihrem Weg ins Berufsleben. In der letzten Folge der vierteiligen Serie erzählt sie zwischen Erbsensuppe und Lutheroratorium von ihrem ersten Arbeitsjahr und davon, warum sie ihren Beruf in ihrer Gemeinde liebt.

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Bundesweites Ökumenisches Netzwerk Klimagerechtigkeit gegründet

24.04.2018Artikel

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Münster. Einrichtungen der evangelischen und katholischen Kirche in Deutschland haben das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit gegründet. Durch den Zusammenschluss sollen Austausch und Qualifizierung kirchlicher Akteure verbessert und das kirchliche Engagement für mehr Klimagerechtigkeit in Politik und Gesellschaft gestärkt werden. „Die evangelischen und katholischen Kirchen mit ihren Hilfswerken und Konferenzen sind gesellschaftspolitisch ein wichtiger Akteur. Es geht um die Verantwortung der Christen für die Zukunft der Erde, die sowohl in der Enzyklika von Papst Franziskus „Laudato si“ als auch  in der EKD Denkschrift „Umkehr zum Leben – Nachhaltige Entwicklung im Zeichen des Klimawandels“ bekräftigt wird“, so Chris Böer Koordinator des Ökumenischen Netzwerkes Klimagerechtigkeit.

Mitte April hatten sich Vertreterinnen und Vertreter der Fachstellen Eine-Welt und Weltkirche der Landeskirchen und Diözesen, Missionswerke und kirchlichen Hilfswerke,  der Umwelt-Beauftragten der Kirchen, Orden und Verbände sowie des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) und der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zu ihrer Gründungskonferenz für das Ökumenische Netzwerk in Münster getroffen. Die Geschäftsstelle des Koordinators ist im Zentrum für Mission und Ökumene in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland angesiedelt. Eine weitere Geschäftsstelle ist beim katholischen Hilfswerk Misereor in Berlin. Das Netzwerk kann als Weiterentwicklung der entwicklungspolitischen Klimaplattform der Kirchen, Entwicklungsdienste und Missionswerke auf vielfältige Erfahrungen zurückgreifen.

Das Ökumenische Netzwerk wird den Klimapilgerweg 2018 unterstützen, der von Bonn (9. September) über Düsseldorf, Hannover, Dresden und Cottbus nach Berlin und weiter zu der UN-Klimaverhandlung nach Katowice in Polen führt. Dort werden ab dem 3. Dezember die Spielregeln für die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens verhandelt. „Es ist unabdingbar, dass wir einen Ausstieg aus dem Verbrennen der fossilen Energien und einen menschengerechten Umgang mit klimabedingten Schäden, Vertreibung und Migration brauchen“, so Thomas Kamp-Deister von der Fachstelle Weltkirche aus dem Bistum Münster. Die Ambitionen der Staaten in ihren Klimaanstrengungen müssen deutlich erhöht werden. Bisher bewegen wir uns mit den Selbstverpflichtungen der Staaten auf eine 3 Grad Celsius wärmere Welt zu.

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