Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Präses Rekowski lobt Genossenschaften

Präses Rekowski lobt Genossenschaften

18.06.2018News

Beim Raiffeisenkongress der Evangelischen Akademie im Rheinland geht es um die zukunftsweisenden Ideen des Sozialreformers

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©Evangelische Akademie im Rheinland/Meike Böschemeyer

Staatssekretärin Daniela Schmitt und Präses Manfred Rekowski auf dem Podium beim Raiffeisenkongress.

Anlässlich des 200. Geburtstags von Friedrich Wilhelm Raiffeisen hat der rheinische Präses Manfred Rekowski die Innovationskraft des Genossenschaftswesens gewürdigt. „Der Genossenschaftsgedanke überzeugt mich, weil er eine Einflussnahme auf die Steuerung eminent wirtschaftlicher Aktivitäten möglich macht“, sagte Rekowski auf dem internationalen Evangelischen Raiffeisenkongress in Bonn. Der von seiner christlichen Motivation angetriebene Genossenschaftsgründer (1818-1888) sei mit seiner Idee der Hilfe zur Selbsthilfe nicht nur der Kirche, sondern auch der sozialen Arbeit praktisch und konzeptionell weit voraus gewesen.

Erst in den 1980er Jahren seien Konzepte wie das sogenannte Empowerment entwickelt worden, mit dem Ziel, Menschen zur Selbstbestimmung zu verhelfen, sagte der leitende Theologe der Evangelischen Kirche im Rheinland. Auch heute noch stünden Genossenschaften oft für innovative Projekte.

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Kirchentag will streitbar sein

Für was steht das Kreuz?

Helmke: Das Kreuz ist ein Zeichen des Christentums, es weist uns auf das Leiden in dieser Welt hin, darauf, dass wir an einen Gott glauben, der sich auf die Seite der Leidenden stellt und gegen Ungerechtigkeit aufbegehrt hat. Über das Kreuz zu streiten, das kann und muss man. Das war zum Beispiel auch bei Kirchentagen in den 1980er Jahren so der Fall mit der Frage der Feministischen Theologie, ob statt dem Opfersymbol Kreuz lieber ein Lebensbaum das starke Symbol sein sollte.

Ist denn nicht nur das Kreuz, sondern auch der Kirchentag in Gefahr, von der Politik vereinnahmt zu werden? Immerhin finden viele Politiker dort eine Bühne.

Helmke: Der Kirchentag ist eine politisch geprägte Diskussionsveranstaltung, aber auch ein Fest des Glaubens. Er ist an der Schnittstelle zwischen Kirche und Gesellschaft gegründet worden, und an dieser Schnittstelle bewegt sich Kirchentag weiterhin. Wir werden weder von der institutionalisierten Kirche vereinnahmt noch von der Politik. Wir laden Politiker zu einem Thema ein, aber wir geben ihnen nicht einfach die Bühne. Deshalb gibt es Dialoggespräche und Podien. Und wie Politiker aus ihrer Glaubensüberzeugung verantwortliche Entscheidungen treffen, ist es wert zu hören.

Wie viel Streit ist dort gewünscht?

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Evangelische Frauenarbeit feiert 100-jähriges Bestehen

Evangelische Frauenarbeit feiert 100-jähriges Bestehen

15.06.2018News

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©Pixabay/StockSnap

Die Jubiläen „100 Jahre Evangelische Frauenarbeit, zehn Jahre Evangelische Frauen in Deutschland, 100 Jahre Frauenwahlrecht“ seien drei gute Gründe zum Feiern, sagte die westfälische Präses Annette Kurschus. (Foto: Symbolbild)

Berlin (epd). Mit einer Festveranstaltung ist in Berlin an die Gründung der Evangelischen Frauenarbeit vor 100 Jahren erinnert worden. Die westfälische Präses Annette Kurschus rief zum Engagement für Demokratie, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung auf. Es sei gut, „dass kluge Frauen die neurechten und ewiggestrigen Verunglimpfungen“ von Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt „gezielt demaskieren“, sagte die stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) laut Redemanuskript in ihrer Predigt.

Die Vorkämpferinnen für das vor 100 Jahren eingeführte Frauenwahlrecht hätten die Welt positiv verändert, betonte Kurschus. Heute gefährde eine sich als typisch amerikanisch ausgebende „unheilige Allianz vom Machismo und Religion“ die Welt, trampele „durch den Porzellanladen der Weltgesellschaft“ und ramme dabei „ohne Rücksicht auf Verluste Ökologie, internationale Politik und Geschlechterbeziehungen“.

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Karlsruhe in Genf als Austragungsort der Vollversammlung des Weltkirchenrates präsentiert

16.06.2018News

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©Foto:

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Das ganze Bewerbungsvideo finden Sie unter: https://youtu.be/w0BVVZFxlQc

Genf / Karlsruhe. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat am 16. Juni in Genf die Bewerbung Karlsruhes als Ort der nächsten, weltweiten Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen im Jahre 2021 präsentiert. Vor den Delegierten des Zentralausschusses würdigte der Ratsvorsitzende die „Residenz des Rechtes“ als geeigneten Ort, um sich zum Beispiel mit den Themen Menschenrechte und Religionsfreiheit als Herausforderungen auch für das kirchliche Handeln zu beschäftigen. Zugleich eröffne die grenznahe Lage auch europäische und globale Perspektiven. Als einzige Mitbewerberin präsentierte sich die südafrikanische Stadt Kapstadt als Austragungsort. Die Entscheidung fällt am 20. Juni.

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Margot Käßmann wird am 30. Juni in Ruhestand verabschiedet

Margot Käßmann wird am 30. Juni in Ruhestand verabschiedet

15.06.2018News

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©epd-Bild/Norbert Neetz

Bei dem Festgottesdienst in der hannoverschen Marktkirche predigt Margot Käßmann selbst.

Hannover (epd). Die frühere hannoversche Landesbischöfin und ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann wird am 30. Juni offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Gleichzeitig werde sie als Reformationsbotschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) entpflichtet, wie die EKD und die hannoversche Landeskirche mitteilten. Nach einem Festgottesdienst in der hannoverschen Marktkirche gibt es auf dem Platz vor der Kirche einen Empfang.

Die Predigt in dem Gottesdienst hält Käßmann selbst, die Anfang Juni 60 Jahre alt geworden ist. Landesbischof Ralf Meister werde Käßmann bei der Verabschiedung würdigen, Präses Annette Kurschus von der Evangelischen Kirche von Westfalen werde bei der Entpflichtung sprechen. Zu der Veranstaltung werden bis zu 2.000 Gäste erwartet. Weil in der Marktkirche nur rund 800 Plätze zur Verfügung stehen, wird der Gottesdienst auch auf einer Großleinwand vor der Kirche übertragen.

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„Brot für die Welt“: Kritik an geplanter Finanzstruktur für EU-Außenpolitik

„Brot für die Welt“: Kritik an geplanter Finanzstruktur für EU-Außenpolitik

15.06.2018News

Die EU-Kommission will Europa außenpolitisch handlungsfähiger machen und plant dafür eine neue Finanzstruktur und höhere Ausgaben

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©epd-Bild/Jörg Sarbach

Aus Sicht von „Brot für die Welt“ könnte es unter dem neuen Instrument für Nichtregierungsorganisationen (NGOs) schwieriger werden, an Förderung durch die EU zu gelangen.

Brüssel (epd). Die EU-Kommission will Europa außenpolitisch handlungsfähiger machen und plant dafür eine neue Finanzstruktur und höhere Ausgaben. In der Finanzperiode von 2021 bis 2027 sollten 123 Milliarden Euro für das auswärtige Handeln der Union zur Verfügung gestellt werden, forderte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am 14. Juni in Brüssel. Jetzt sind die EU-Regierungen und das Europaparlament am Zug, die über den Plan beraten – er ist Teil der Kommissionsvorschläge für den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen.

„Mehr Ressourcen für mehr Handeln als ein verlässlicher, vorhersehbarer, kooperativer global Player - genau das, was unsere Bürger und unsere Partner in diesen unruhigen Zeiten erwarten“, erklärte Mogherini. Die 123 Milliarden Euro bedeuten der Kommission zufolge eine Steigerung um 30 Prozent und inflationsbereinigt um 13 Prozent gegenüber dem aktuellen Finanzrahmen von 2014 bis 2020. Die Kommission hatte die Grundzüge für den neuen Finanzrahmen am 2. Mai vorgestellt, dessen Gesamtsumme soll 1,279 Billionen Euro betragen.

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Kulturbeauftragter: Kirche muss sich mit NS-Kunst auseinandersetzen

Kulturbeauftragter: Kirche muss sich mit NS-Kunst auseinandersetzen

15.06.2018News

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©epd-Bild/Norbert Neetz

Die kontroversen Diskussionen rund um die mit Nazi-Symbolen versehenen Glocken etwa in Faßberg und Schweringen in Niedersachsen zeigten, dass es diesbezüglich einen Nachholbedarf gebe, sagte Johann Hinrich Claussen dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Hannover (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) muss sich nach Ansicht ihres Kulturbeauftragten Johann Hinrich Claussen intensiver mit ihren Kunstgegenständen aus der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Die kontroversen Diskussionen rund um die mit Nazi-Symbolen versehenen Glocken etwa in Faßberg und Schweringen in Niedersachsen zeigten, dass es diesbezüglich einen Nachholbedarf gebe, sagte Claussen dem Evangelischen Pressedienst (epd). Mit den Auswirkungen des Nationalsozialismus habe die Kirche sich zwar politisch, theologisch und ethisch auseinandergesetzt. Aber unter ästhetischen Gesichtspunkten sei das bislang nur im Einzelfall geschehen.

Neben den sogenannten Hakenkreuz-Glocken existierten zahlreiche weitere Objekte wie Gedenktafeln, Friedhöfe und ganze Kirchengebäude, sagte Claussen anlässlich einer am 15. Juni beginnenden Tagung der Evangelischen Akademie Loccum bei Nienburg über „Kunst und protestantische Kirche während des Nationalsozialismus“. Eine Kirche könne man aber nicht wie eine Glocke einfach weghängen und anderswo ausstellen. Bis zum 17. Juni wollen sich Kunstsachverständige, Historiker und weitere Experten drei Tage lang dieses Themas annehmen.

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Landtag in Niedersachsen stimmt über Reformationstag als Feiertag ab

Landtag in Niedersachsen stimmt über Reformationstag als Feiertag ab

15.06.2018News

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©epd-Bild/Jens Schulze

Martin-Luther-Denkmal an der Marktkirche in Hannover.

Hannover (epd). Die mit Spannung erwartete Entscheidung über einen neuen gesetzlichen Feiertag in Niedersachsen rückt näher. Am 19. Juni stimmen die 137 Abgeordneten des Landtags in Hannover darüber ab, ob der Reformationstag am 31. Oktober künftig landesweit arbeitsfrei wird. So sieht es ein Gesetzentwurf der rot-schwarzen Landesregierung vor. Ein zweiter Vorschlag von Abgeordneten vor allem aus der CDU setzt sich für den Buß- und Bettag im November ein. Ein Entwurf der Grünen fordert gleich zwei neue Feiertage: den Internationalen Frauentag am 8. März und den Europatag am 9. Mai.

Sollte der Landtag für den Reformationstag votieren, wird der 31. Oktober mit hoher Wahrscheinlichkeit in allen vier norddeutschen Bundesländern ein Feiertag. Hamburg und Schleswig-Holstein hatten sich bereits im Februar für den Reformationstag entschieden. Die Bremer Bürgerschaft stimmte in erster Lesung ebenfalls dafür. Das kleinste Bundesland will aber mit der endgültigen Abstimmung zunächst abwarten, wie sich der niedersächsische Nachbar entscheidet. In Ostdeutschland außer Berlin ist der 31. Oktober bereits seit langer Zeit ein Feiertag.

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Das Leben selbst in die Hand nehmen

Das Leben selbst in die Hand nehmen

15.06.2018News

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©evangelisch.de/Markus Bechthold

Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-von-Thadden-Schule in Heidelberg.

Es gibt Orte, die einen Swing haben. Orte, die durch das Zusammenleben von Menschen geprägt, aufgeladen werden, so dass sie ihrerseits eine Wirkung ausüben können. Eine Wirkung, die zur Menschlichkeit anregt, zur Kreativität, zum Guten. Die Elisabeth-von-Thadden-Schule in Heidelberg ist so ein Ort.

An der Eingangsmauer zum historischen Schulcampus hängt eine Plakette: „Schule mit Courage, Schule ohne Rassismus“. Schüler gehen, allein oder zu zweit, im großen Park der Schule spazieren. Ungewöhnlich für Jugendliche in diesem Alter. In der Mitte auf einer großen Rasenfläche steht ein Pavillon. Neben Sitzmöglichkeiten gibt es dort eine Schultafel, so dass hier Unterricht im Freien stattfinden kann.

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Stadionpfarrer: Kirche kann vom Fußball lernen

Stadionpfarrer: Kirche kann vom Fußball lernen

16.06.2018News

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Am 14. Juni hat in Russland die Fußball-Weltmeisterschaft begonnen. Millionen Deutsche fiebern dann mit der Nationalmannschaft mit. „Die Kirche muss sich unbedingt etwas von dieser Begeisterungsfähigkeit abgucken“, sagt Stadionpfarrer Eugen Eckert dem Evangelischen Pressedienst (epd). Eckert ist protestantischer Pfarrer in der Kapelle der Frankfurter Commerzbank-Arena.

©epd-Bild/Heike Lyding

Stadionpfarrer Eugen Eckert

Die deutsche Nationalmannschaft hat ihr erstes WM-Spiel am 17. Juni gegen Mexiko. Dürfen wir für den Sieg unserer Mannschaft beten?

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Fast 600 Kirchen für Public Viewing zur Fußball-WM angemeldet

Fast 600 Kirchen für Public Viewing zur Fußball-WM angemeldet

15.06.2018News

Weitere Anmeldungen von Lizenzen für Public Viewing sind nach Angaben der Gema während der gesamten Dauer der Fußball-WM möglich

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©epd-Bild/Stefan Arend

Die Evangelische Jugend in Essen bietet seit 2006 Public Viewing zur Weltmeisterschaft an. (Foto von der WM 2014)

Berlin/München (epd). Deutschlandweit fast 600 Kirchengemeinden haben eine Gema-Lizenz zur Übertragung von Spielen der Fußball-Weltmeisterschaft beantragt. Wie Gema-Fußballexpertin Gabi Schilcher am 14. Juni in München dem Evangelischen Pressedienst (epd) auf Anfrage mitteilte, sind darunter 417 evangelische und 162 katholische Gemeinden. Schilcher fügte hinzu: „Erfahrungsgemäß verdoppeln sich die Anmeldungen noch im Laufe der WM, je nach dem, wie weit die deutsche Mannschaft kommt.“ Die gut vierwöchige Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland wurde am 15. Juni mit dem Eröffnungsspiel des Gastgebers gegen Saudi-Arabien gestartet werden.

Weitere Anmeldungen von Lizenzen für Public Viewing sind nach Angaben der Gema während der gesamten Dauer der Fußball-WM möglich. Evangelische Kirchengemeinden, die WM-Spiele öffentlich zeigen wollen, erhalten den Angaben zufolge generell über einen bestehenden Gesamtvertrag mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) einen Nachlass auf den Gema-Tarif von 20 Prozent.

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EKD-Ratsvorsitzender mit Hamm-Brücher-Förderpreis geehrt

EKD-Ratsvorsitzender mit Hamm-Brücher-Förderpreis geehrt

14.06.2018News

Der evangelische Theologe sei „ein Streiter für die Demokratie“, erklärte der Förderverein Demokratisch handeln

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Hamburg (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, ist am 13. Juni in Hamburg mit dem „Hildegard-Hamm-Brücher-Förderpreis für Demokratie lernen und erfahren“ ausgezeichnet worden. Der evangelische Theologe sei „ein Streiter für die Demokratie“, erklärte der Förderverein Demokratisch handeln nach Angaben der EKD. Als Laudator war der Pfarrer und Politiker Steffen Reiche angekündigt.

Bedford-Strohm erklärte, es sei eine Ehre für ihn, einen Preis zu bekommen, der mit dem Namen von Hildegard Hamm-Brücher verbunden ist. „Es gibt wenige Persönlichkeiten im Nachkriegsdeutschland, die ich so sehr mit dem Engagement für die Demokratie verbinde“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende.

Durch eine von der FDP-Politikerin Hamm-Brücher (1921-2016) gestiftete Dotation wurde dem Förderverein Demokratisch Handeln ermöglicht, den Förderpreis einzurichten. Er wurde 2009 erstmals ausgelobt.

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Fußball-Tipps aus der Bibel

Fußball-Tipps aus der Bibel

14.06.2018News

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Hoffentlich finden die WM-Fußballer in ihren russischen Hotelzimmern Bibeln. Denn darin können sie wertvolle Tipps und hilfreiche Stärkung für die bevorstehenden Spiele finden.

©epd-Bild/Norbert Neetz

Das Kirchenfenster der evangelischen Dorfkirche in Möhra zeigt Jesus beim Predigen. Eine seiner Botschaften war die Feindesliebe.„Zum Laufen hilft nicht schnell sein, zum Kampf hilft nicht stark sein, sondern alles liegt an Zeit und Glück.“

Nein, liebe Fußballer, dieser Tipp bedeutet natürlich nicht, dass ihr nicht schnell laufen oder den Gegnern keine starken Kämpfe liefern sollt. Gemeint ist: Ohne eine gehörige Portion Glück hilft auch schnelles Laufen und hartes Kämpfen nicht. Diese Einsicht könnte auch Trost spenden, wenn‘s mal trotz größter Anstrengung nicht geklappt hat. Helfen wird in jedem Fall ein Gebet vor dem Spiel – zum Beispiel mit den Worten der mutigen Witwe Judit: „Denke, Herr, an deinen Bund, und gib mir ein, wie ich vorgehen soll, und gib mir Glück dazu.“ Und wenn das Glück hold und die Punkte sicher sind, empfiehlt sich ein Dankgebet: „Danke dem Herrn für dein Glück und preise den ewigen Gott.“

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KD-Bank legt Wachstumszahlen vor

KD-Bank legt Wachstumszahlen vor

13.06.2018News

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Dortmund (epd). Die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) ist im zurückliegenden Geschäftsjahr in mehreren Bereichen gewachsen. Die Bilanzsumme stieg um 7,3 Prozent auf knapp 5,7 Milliarden Euro, wie der Vorstandsvorsitzende der KD-Bank, Ekkehard Thiesler, bei der Generalversammlung in Dortmund vor rund 200 Mitgliedern aus Kirche und Diakonie sagte. Die bilanziellen Einlagen nahmen um 7,9 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro zu. Das betreute Anlagevolumen, zu dem neben den Einlagen auch Kundenwertpapiere gehören, stieg um 7,8 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro.

Der Überschuss für das vergangene Geschäftsjahr liegt bei knapp 8,04 Millionen Euro. Daraus wird unter anderem eine Dividende von vier Prozent an die Mitglieder ausgeschüttet.

„Kein Erfolg auf Kosten Dritter“

Die KD-Bank hat zudem im vergangenen Jahr insgesamt 1,7 Milliarden Euro an Krediten vergeben, das waren fast fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Davon wurden 250 Millionen Euro im vergangenen Jahr neu ausgegeben. Das sei ein neuer Höchstwert, hieß es. Die Kredite werden vor allem an soziale Einrichtungen von Kirche und Diakonie vergeben, darunter Krankenhäuser, Kindergärten sowie Pflegeeinrichtungen für ältere oder behinderte Menschen.

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„Ich bin Musiker, kein Star“

„Ich bin Musiker, kein Star“

13.06.2018News

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©epd-Bild/Matthias Schumann

Dresden (epd). Seit Jahrzehnten behauptet er sich in der Musikwelt: Der Dresdner Trompeter Ludwig Güttler. Er zählt zu den erfolgreichsten Virtuosen der Gegenwart. Bis heute mache es ihn glücklich „Teil einer Aufführung zu sein“, sagt er. Dafür übt der Frühaufsteher mehrmals am Tag. Am 13. Juni wird Güttler 75 Jahre alt.

Als Solist auf der Trompete und dem Corno da caccia ist er nach wie vor gefragt. 2017 spielte er rund 100 Konzerte, in diesem Jahr sollen es etwas weniger werden. Das habe er sich vorgenommen. „Aber es werden wohl mindestens 75“, sagt der groß gewachsene Mann mit einem verschmitzten Lächeln unter dem Schnauzbart. Er arbeite ständig mit seinem Instrument. „Es gibt keinen Besitz an Können“, bemerkt er dazu. Dafür brauche es vor allem „eine innere Verfasstheit“.

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Konversion zum Christentum im Kontext des Asylverfahrens

Wie werden Menschen mit muslimischem Hintergrund auf dem Weg zur Taufe begleitet? Was ist, wenn staatliche Behörden die Glaubwürdigkeit der Konversion bezweifeln? Und welche Gefahren drohen Konvertiten in ihren Heimatländern? Wenn Flüchtlinge aus islamisch geprägten Ländern Christen werden, berührt dies eine ganze Reihe wichtiger Fragen: seelsorgliche, aufenthaltsrechtliche, existentielle. Immer häufiger werden Taufe und Konversion Gegenstand des Asylverfahrens. Die Vielschichtigkeit der Thematik verdeutlichte eine Fachtagung, die das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz und das Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gemeinsam mit der Akademie Franz Hitze Haus am 11. und 12. Juni 2018 in Münster veranstaltet haben. Unter den insgesamt 80 Teilnehmern waren Seelsorger, Praktiker der kirchlichen Flüchtlingsarbeit, Rechtsanwälte, Richter und Mitarbeiter staatlicher Behörden.

Zu Beginn der Tagung beleuchtete Prof. Dr. Klaus von Stosch (Professor für Systematische Theologie am Institut für Katholische Theologie der Universität Paderborn) das Phänomen der Konversion im Christentum und Islam aus vergleichender Perspektive. Während Konvertiten zum Islam oftmals das Hören des Korans als Gotteserlebnis gilt, steht für Konvertiten zum Christentum die Begegnung mit einer konkreten Person im Mittelpunkt: In Jesus Christus erfahren sie Gottes Gegenwart. Prof. von Stosch plädierte für Formen der Taufvorbereitung, die achtsam mit der religiösen Prägung von Konvertiten umgehen und ihnen die Entwicklung eines versöhnten Verhältnisses zum früheren Glauben ermöglichen.

 

In seinem Vortrag zum Taufverständnis der christlichen Kirchen hob Prof. Dr. Christian Grethlein (Professor für Praktische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster) den inklusiven Charakter der Taufe hervor: Grundsätzlich ist jeder Mensch zur Taufe eingeladen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder sozialem Stand. Jenseits konfessioneller Grenzen stellt die Taufe die Grundlage und das Zentrum des Christseins dar. Für die Identität von Kirche und Christentum ist sie wesentlich. Prof. Grethlein erinnerte daran, dass in den beiden großen Kirchen in Deutschland über Jahrhunderte hinweg die Kindertaufe der Normalfall war. Durch die Taufbegleitung von Geflüchteten kommen Gemeinden nun wieder verstärkt mit Fragen der Erwachsenentaufe in Berührung.

In dem sich anschließenden Podiumsgespräch tauschten sich katholische, evangelische und freikirchliche Seelsorger über Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der pastoralen Praxis in der Taufvorbereitung aus. Betont wurde, dass der Taufe eine intensive Vorbereitungsphase vorausgeht, die es dem Taufbewerber ermöglicht, die christliche Botschaft immer besser verstehen zu lernen und in die kirchliche Glaubenspraxis hineinzuwachsen. Die Zeit der Vorbereitung bietet nicht zuletzt auch die Gelegenheit, die eigenen Motive für den Taufwunsch zu reflektieren. In der katholischen Kirche sieht das Kirchenrecht für erwachsene Taufbewerber einen gründlichen Katechumenat vor, der in der Regel mindestens ein Jahr dauert. In den evangelischen Landeskirchen gibt es ähnliche Regelungen. Der Austausch zeigte, dass sich die Kirchen und ihre Seelsorger der hohen Verantwortung, die sie durch die Taufe von Geflüchteten übernehmen, bewusst sind.

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Diakoniepräsident fordert mehr Engagement für die Pflege

Diakoniepräsident fordert mehr Engagement für die Pflege

13.06.2018News

Ulrich Lilie schlägt eine Reform der Pflegefinanzierung vor und kritisiert das Sofortprogramm des Gesundheitsministers

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©epd-Bild/Thomas Lohnes

Berlin (epd). Diakonie-Präsident Ulrich Lilie erwartet von der Bundesregierung deutlich mehr Engagement für die Pflege. Lilie sagte dem Evangelischen Pressedienst, es gebe viele Beispiele dafür „wie verrückt das System ist“. Die Ausgaben, die auf Pflegebedürftige zukämen, die einen stationären Pflegeplatz brauchen, lägen in der Spitze inzwischen bei 2.400 Euro im Monat, im Durchschnitt bei 1.800 Euro monatlich. „Es ist ein echtes Risiko, pflegebedürftig zu sein“, sagte Lilie, „und wir nennen das Sozialversicherung. Das ist ein Fake!“

Tatsächlich müsse bei jedem dritten Heimbewohner der Staat mit Sozialhilfe einspringen. Der Diakonie-Chef forderte die Politik auf, die Finanzierung der Pflege grundlegend zu überdenken: „Wir müssen über Geld reden – aber wir müssen auch über die Verteilung reden“, sagte er.

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Kirchenpräsident Jung warnt vor Instrumentalisierung der WM

Kirchenpräsident Jung warnt vor Instrumentalisierung der WM

13.06.2018News

Der Sportbeauftragte der EKD wünscht sich, den Sport und die Sportler nicht aus dem Blick zu verlieren

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Darmstadt (epd). Vor Beginn der Fußball-WM in Russland hat der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung vor einer Vereinnahmung des Sports durch die Politik gewarnt. Sportliche Großveranstaltungen würden auch instrumentalisiert und zur nationalen Inszenierung genutzt, sagte der Sportbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Bei dem Besuch des für Sport zuständigen Bundesinnenministers in Russland sei wichtig, ob er schwierige politische und sportpolitische Fragen anspreche und Bilder vermeide, mit denen er vereinnahmt werde.

„Gleichzeitig finde ich es wichtig, bei aller berechtigten politischen Kritik nicht den Sport und die Sportler aus dem Blick zu verlieren“, sagte der Kirchenpräsident. An die Sportler und die Funktionäre dürften keine „übertriebenen Erwartungen in aktuellen Fragen“ gerichtet werden: „Sie können politische Versäumnisse nicht aufarbeiten.“

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Public Viewing in Kirchen ist gefragt

Public Viewing in Kirchen ist gefragt

13.06.2018News

Zur Fußball-WM beantragen viele Kirchengemeinden Gema-Lizenzen und profitieren von besonderen Tarifen

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©epd-bild/Stefan Arend

Fans beim Public Viewing während der WM 2014 im evangelischen Weigle-Haus Essen.

Berlin/München (epd). Zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland werden bundesweit auch zahlreiche Kirchen Public Viewing anbieten. Die dafür notwendigen Gema-Lizenzen seien gut nachgefragt, sagte Gema-Fußballexpertin Gabi Schilcher dem Evangelischen Pressedienst: „In Kirchengemeinden ist das Interesse natürlich auch groß, weil Public Viewing für ein Gemeinschaftsgefühl sorgt.“

Die Gesamtzahlen der unter anderem auch von Firmen, Organisationen, Vereinen und Kneipen beantragten Lizenzen für das öffentliche Zeigen der Spiele sollen aber erst zum Start der Fußball-WM ausgewertet werden. „Wobei Anmeldungen während der gesamten Dauer der Fußball-WM möglich sind, etwa wenn jemand nur eine Lizenz für ein einzelnes Spiel beantragen möchte“, betonte Schilcher.

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EKD-Friedensbeauftragter bewertet Korea-Treffen zurückhaltend

EKD-Friedensbeauftragter bewertet Korea-Treffen zurückhaltend

12.06.2018News

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Bremen/Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte der EKD, Renke Brahms, bewertet die Ergebnisse des Treffens zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un zurückhaltend. „Das Treffen in Singapur war historisch, ohne Zweifel. Aber was ist die Vereinbarung zwischen Trump und Kim wert angesichts der Sprunghaftigkeit des US-Präsidenten?“, sagte der Bremer Theologe dem Evangelischen Pressedienst.

„Und was ist, wenn es hakt? Und es wird haken.“ Der Teufel stecke im Detail, sagte der Friedensbeauftragte und gab ein Beispiel: Ein zentraler Begriff in der gemeinsamen Erklärung von Trump und Kim sei „eine vollständige Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel“. „Aber ist das auch ein beidseitiger Prozess?“, fragte Brahms. Es stelle sich die Frage, ob das auch die Militärbasen der USA betreffe. „Wir wissen nicht, was die Amerikaner alles in Südkorea stationiert haben.“

Kritik an Kampfdrohnen

Wenn es gut laufe, wäre das Treffen in Singapur der Beginn eines Friedensprozesses in der Region, fügte Brahms hinzu. „Das müsste Zug um Zug passieren – beispielsweise mit dem Ende von Militärmanövern und dem Abzug US-amerikanischer Truppen aus Südkorea.“ Zweifellos sei es gut, wenn sich die Vertragspartner verpflichtet hätten, die Bestimmungen ihrer gemeinsamen Erklärung vollständig und zügig umzusetzen. „Doch am Ende geht es immer wieder um die Frage: Bleibt Trump bei dieser Vereinbarung?“

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