Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Friedensbeauftragter ist gegen die Anschaffung von Kampfdrohnen

Friedensbeauftragter ist gegen die Anschaffung von Kampfdrohnen

12.06.2018News

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Bonn (epd). Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat sich kritisch zur Anschaffung von waffenfähigen Drohnen für die Bundeswehr geäußert. „Hier sind völkerrechtliche, aber auch ethische Fragen in Bezug auf Kampfdrohnen noch völlig ungeklärt, um eine solche Entscheidung zu treffen“, warnte Brahms. Zudem stehe damit längerfristig auch im Raum, dass Deutschland dem Trend zu automatisierten und autonomen Waffensystem Vorschub leiste. Hier seien aber internationale Vereinbarungen über eine Ächtung dieser Waffensysteme nötig, sagte Brahms.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will für 895 Millionen Euro israelische Kampfdrohnen des Typs „Heron TP“ für neun Jahre anmieten. Wenn der Haushaltsausschuss zustimmt, würde die Luftwaffe der Bundeswehr erstmals ein unbemanntes Flugzeug erhalten, das groß genug ist, um auch Waffen zu tragen. Die Entscheidung wird für diese Woche erwartet.

„Kriege werden leichter führbar“

Zwar wolle die Bundeswehr die Drohnen zu Aufklärungszwecken einsetzen, sehr kritisch seien jedoch die weiteren Entwicklungen im Blick auf die neuen Waffentechnologien zu bewerten, fügte Brahms hinzu: „Noch hat die Bundeswehr keine 'Killerroboter' im Einsatz, es droht aber ein Schritt hin zu einer neuen Qualität von Waffen. Dann besteht die Gefahr, dass Maschinen über Leben und Tod entscheiden. Und damit werden Grenzen überschritten.“

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Trauer um Susanna F.

Trauer um Susanna F.

12.06.2018News

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©epd-Bild/Maik Reuss

In der Mainzer Innenstadt zeigen Menschen ihre Anteilnahme.

Mainz (epd). Rund 150 Menschen sind am Abend des 11. Juni in die Mainzer Innenstadt zu einer Trauerkundgebung für die ermordete Schülerin Susanna F. gekommen. Sie folgten einem Aufruf des DGB und versammelten sich bei Dauerregen auf dem Platz vor dem Gutenberg-Denkmal. Nur wenige hundert Meter entfernt standen sich vor dem Mainzer Dom rund 25 Demonstranten der rechtsgerichteten Initiative „Kandel ist überall“ mit Deutschlandfahnen in den Händen und etwa 100 lautstarke linke Gegendemonstranten gegenüber.

Bei der vom DGB angemeldeten Kundgebung sagte der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD), zunächst gehe es darum, Trauer und Menschlichkeit zu zeigen. Für Diskussionen über politische Konsequenzen sei noch nicht die Zeit. Die Menschen in Mainz empfänden Schmerz und Wut über die Brutalität des Verbrechens. Allerdings gebe es viele Fragen in dem Fall, die beantwortet werden müssten, etwa die, warum die Familie des Tatverdächtigen Deutschland so leicht verlassen konnte.

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Engagement für die Demokratie

Engagement für die Demokratie

12.06.2018News

Zum „Tag der offenen Gesellschaft“ ruft Diakonie-Präsident Ulrich Lilie zum Mitdiskutieren aber auch zum Zuhören auf

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Beim „Tag der offenen Gesellschaft“ am 16. Juni will auch die Diakonie als Mitinitiator für Toleranz werben. Im Interview erklärt Präsident Ulrich Lilie, wo für ihn die Gesprächsbereitschaft endet und warum er manche Empörung über die AfD nicht mitmachen will.

Am 16. Juni rufen Initiativen und Verbände zur Beteiligung am zweiten „Tag der offenen Gesellschaft“ auf, darunter auch die Diakonie. Was werden Sie an diesem Samstag machen?

Ulrich Lilie: Ich werde an einer Tafel in der Mitte Berlins sitzen und mit hoffentlich vielen Menschen darüber diskutieren, welches Land wir sein wollen in einer ungleicher, älter, diverser, digitaler werdenden Gesellschaft. Die Tischrede an unserer großen Tafel wird Altbundespräsident Joachim Gauck halten. Ich hoffe, dass es bundesweit Hunderte solcher Tafeln gibt.

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Bedford-Strohm wirbt für friedliche Konfliktlösung

Bedford-Strohm wirbt für friedliche Konfliktlösung

11.06.2018News

Der Ratsvorsitzende der EKD ruft beim Altmärkischen Kirchentag zum Einsatz für Frieden und Versöhnung auf

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Schönhausen (epd). Vertreter der beiden großen Kirchen in Deutschland haben die Christen aufgerufen, sich für Frieden und Versöhnung in der Gesellschaft einzusetzen. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, sagte auf dem Altmärkischen Ökumenischen Kirchentag in Schönhausen an der Elbe (Sachsen-Anhalt) laut Redemanuskript, es gebe viele Beispiele, wie Menschen aus der Überzeugung heraus, das Frieden möglich ist, die Welt verändert hätten. Dabei verwies der bayerische Landesbischof auf den US-Bürgerrechtler Martin Luther King und die Friedensgebete, die zur „Keimzelle einer friedlichen Revolution“ in der DDR geworden seien. Zu dem zweitägigen regionalen Kirchentag kamen bis zu 700 Menschen. Er stand unter dem Motto „Frieden geht“.

Der Magdeburger katholische Bischof, Gerhard Feige, sagte laut Redemanuskript, die Aufforderung Jesu, Frieden zu stiften, sei „keine weltfremde Utopie, sondern die Gabe, die Wirklichkeit mit anderen Augen zu sehen“. Deshalb müsse alles dafür getan werden, die Ursachen von Neid, Hass, Zwietracht und Gewalt zu überwinden, sagte der Ökumene-Bischof der katholischen Deutschen Bischofskonferenz beim Abschlussgottesdienst. Dauerhafter Friede hänge davon ab, wie sehr Menschen in Würde leben könnten.

Konzerte, Diskussionen und Bilbelarbeiten

Auf dem Programm des zweitägigen Kirchentages standen unter anderem Konzerte, Diskussionsrunden und Bibelarbeiten. Eröffnet wurde der Kirchentag von den Superintendenten der Kirchenkreise Stendal und Salzwedel, Michael Kleemann und Matthias Heinrich. Kleemann erklärte mit Blick auf das Kirchentagsmotto, es sei von zeitloser Aktualität, aber auch sperrig und mehrdeutig. „Wir leben in der Sorge, dass Frieden geht, er sich verabschiedet und dem Krieg Platz macht.“

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19.000 Biker feiern Gottesdienst

19.000 Biker feiern Gottesdienst

11.06.2018News

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©epd-Bild/Stephan Wallocha

Hamburg (epd). „35 Jahre Gänsehaut“ lautete das Motto des diesjährigen Hamburger Motorradgottesdienstes (Mogo), der am 10. Juni am Hamburger Michel gefeiert wurde. Rund 19.000 Biker zählte die Polizei. Zuvor waren 30.000 erwartet worden. Schlechtes Wetter hatte die PS-Gemeinde jedoch um ein Drittel schrumpfen lassen. Mogo-Pastor Lars Lemke zeigte sich dennoch hochzufrieden: „Die angekündigten Unwetter sind ausgeblieben, die Stimmung ist ausgezeichnet“, sagte er dem Evangelischen Pressedienst.

„Motorradfahren ist eine Lebenseinstellung“, sagte Lemke in seiner Predigt, die er gemeinsam mit zwei Helfern hielt. Immer gehe es dabei auch um die Herausforderung, „Strecke und Tempo und eigenes Temperament im Einklang zu halten“. „Gänsehaut“ entstehe dann, wenn Zehntausende ihre Maschinen anlassen, der Konvoi sich in Bewegung setzt und man sich gemeinsam mit vielen anderen auf den Weg macht.

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Vertreter der Weltreligionen beten für Frieden

Vertreter der Weltreligionen beten für Frieden

11.06.2018News

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©Pixabay/balt

In allen Religionen gehe es um Friedfertigkeit, Demut und Achtsamkeit, sagte die evangelische Bischöfin Kirsten Fehrs. (Foto: Symbolbild)

Hamburg (epd). Bei einem gemeinsamen Friedensgebet haben Vertreter aller Weltreligionen am 10. Juni in Hamburg die Dringlichkeit friedlicher Gemeinschaft beschworen. Niemand, der Terror und Hass verbreite, könne sich dabei auf die Religionen berufen, sagte die evangelische Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs. In allen Religionen gehe es um Friedfertigkeit, Demut und Achtsamkeit. Dabei gelte es, Unterschiede mit Freundschaft aufzuwiegen, fügte sie hinzu. Kurze Statements, Beiträge und Gebete kamen auch von den Aleviten, Bahai, Buddhisten, Hindus, Juden und Muslimen. Wolfram Weiße, Ex-Direktor der Akademie der Weltreligionen in Hamburg, nannte es den zentralen Auftrag aller Religionen, für den inneren Frieden und den der Gemeinschaft einzutreten. Beides sei „untrennbar miteinander verbunden“, sagte er. Veranstaltungsort war eine Bühne auf dem Stadtteilfestival „altonale“, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert. Beteiligt waren rund 350 Besucher, die mit der Bischöfin auch in den Kanon „Dona nobis pacem“ (lat. Gib uns Frieden) einstimmten.

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70.000 Menschen bei „Luthers Hochzeit“ in Wittenberg

70.000 Menschen bei „Luthers Hochzeit“ in Wittenberg

11.06.2018News

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©epd-Bild/Christina Özlem Geisler

2017 zählte das Stadtfest auch zu den Höhepunkten im Jahr des 500. Reformationsjubiläums. (Archivbild)

Wittenberg (epd). Bis zu 70.000 Menschen haben am Wochenende in Wittenberg das Stadtfest „Luthers Hochzeit“ besucht. Wegen der extremen Hitze seien vor allem tagsüber weniger Menschen gekommen als in den Vorjahren, sagte ein Sprecher der Lutherstadt Wittenberg Marketing GmbH am 10. Juni auf Anfrage. Dennoch sei die Stimmung wunderbar gewesen. Im vergangenen Jahr wurden zu dem dreitägigen Stadtfest rund 90.000 Schaulustige gezählt. Höhepunkt war am 9. Juni der historische Festumzug mit rund 1.800 Menschen, den „offiziellen Hochzeitsgästen“ von Luthers Hochzeit. Bei hochsommerlichen Temperaturen säumten rund 7.000 Zuschauer die Straßen. Der Umzug führte die Darsteller des Lutherpaares, Katharina von Bora und Martin Luther, begleitet von den Hochzeitsgästen in prächtigen Gewändern durch die Altstadt.  Neben mehr als 300 „Lagern“ und Verkaufständen von Wirten, Handwerkern und historischen Vereinen gastierten 45 Musikformationen auf neun Bühnen, auf Straßen, Plätzen und in Höfen. Auch in den Kirchen wurde zu Konzerten eingeladen. In der Altstadt waren Gaukler, Stelzenläufer, Puppenspieler und Feuerschlucker unterwegs.

„Luthers Hochzeit“ wird seit 1994 gefeiert

Das Lutherpaar wurde in diesem Jahr von zwei Wittenbergern dargestellt. Katharina von Bora wurde von Ivette Winkler verkörpert, die inzwischen in Kemberg lebt. Sie spielte die Figur bereits schon einmal 2002. Martin Luther wurde dargestellt von Klaus Pohl aus Wittenberg, der seit Jahren auch als Stadtführer arbeitet. Das Fest „Luthers Hochzeit“ wird seit 1994 gefeiert und die beiden Hauptrollen werden immer von wechselnden Einwohnern der Stadt oder der Region dargestellt. Anlass ist die Hochzeit des ehemaligen Mönchs und der aus dem Kloster geflohenen Nonne im Juni 1525. Katharina war zur Hochzeit 26 Jahre alt, ihr Bräutigam 41 Jahre. Im vergangenen Jahr zählte das Stadtfest auch zu den Höhepunkten im Jahr des 500. Reformationsjubiläums. 1517 hatte Martin Luther seine 95 Thesen gegen die Missstände der Kirche seiner Zeit veröffentlicht, die er der Überlieferung nach am 31. Oktober an die Tür der Wittenberger Schlosskirche nagelte. Der Thesenanschlag gilt als Ausgangspunkt der weltweiten Reformation, die die Spaltung in evangelische und katholische Kirche zur Folge hatte.

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Leipziger Bachfest eröffnet

Leipziger Bachfest eröffnet

08.06.2018News

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©epd-Bild/Jens Schulze

Grabstätte von Johann Sebastian Bach in der Leipziger Thomaskirche.

Leipzig (epd). Mit einem Konzert in der Thomaskirche ist in Leipzig das diesjährige Bachfest eröffnet worden. Unter Mitwirkung von Thomanerchor und Gewandhausorchester kamen unter anderem Bachs F-Dur-Messe und das „Te deum“ von Johann Hermann Schein zur Aufführung. Bei dem Musikfestival zu Ehren von Barockkomponist Johann Sebastian Bach stehen bis zum 17. Juni rund 160 Veranstaltungen auf dem Programm. Bach war im 18. Jahrhundert 27 Jahre lang Thomaskantor in Leipzig.

Das Motto des diesjährigen Bachfestes 2018 lautet „Zyklen“. Herzstück ist ein Kantaten-Ring. Dabei führen fünf der international renommiertesten Bach-Ensembles innerhalb von 48 Stunden zehn Konzerte mit 33 ausgewählten Bach-Kantaten auf. Geleitet werden die Ensembles von Bach-Archiv-Präsident Sir John Eliot Gardiner, Maasaki Suzuki aus Japan, dem Niederländer Ton Koopman, Hans-Christoph Rademann und Thomaskantor Gotthold Schwarz.

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Karlsruhe und Kapstadt bewerben sich um Treffen des Weltkirchenrates

Karlsruhe und Kapstadt bewerben sich um Treffen des Weltkirchenrates

08.06.2018News

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©Pixabay/WikimediaImages

Das Wahrzeichen der Stadt: Das Karlsruher Schloss.

Genf (epd). Karlsruhe bewirbt sich als Austragungsort für die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) im Jahr 2021. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, werde die Kandidatur vor dem Zentralausschuss des ÖRK am 16. Juni vorstellen, teilte die Evangelische Landeskirche in Baden in Karlsruhe mit.

Die Mitglieder des Gremiums fällen die Entscheidung dann am 20. Juni. Einziger weiterer Bewerber ist das südafrikanische Kapstadt. „Die badische Landeskirche würde sich außerordentlich freuen, die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Karlsruhe willkommen zu heißen“, sagte Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh. Er wies darauf hin, dass im Jahr 2021 zugleich das 200. Jubiläum der badischen Kirchenunion gefeiert werde, die wegweisend für die Ökumene in Baden und darüber hinaus gewesen sei.

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Präses Kurschus: Kirchenasyl ist kein rechtsfreier Raum

Präses Kurschus: Kirchenasyl ist kein rechtsfreier Raum

08.06.2018News

Der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche sind derzeit 445 Fälle von Kirchenasyl bekannt

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©epd-Bild/Heike Lyding

Die iranische Flüchtlingsfamilie Shapouri lebte sieben Monate lang im Kirchenasyl.

Bielefeld (epd). Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, hat das Kirchenasyl verteidigt. „Wenn Flüchtlinge abgeschoben werden sollen und ihnen dann Gefahr für Leib und Leben droht, kann es geboten sein, nochmals alle rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen“, sagte die stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) am 8. Juni in Bielefeld. Ein Kirchenasyl könne eine Atempause gewähren und ein notwendiges Zeitfenster öffnen.

Damit entstehe kein rechtsfreier Raum. Das Gegenteil sei der Fall: Das Kirchenasyl könne den Rechtsstaat sogar stärken, weil es in vielen Fällen dem Recht zum Durchbruch verhelfe. Gemeinden gewährten diesen Schutz aus der christlichen Überzeugung, „dass da Menschen sind, denen geholfen werden muss und für deren Recht wir unseren Mund auftun müssen“. Der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche sind derzeit 445 Fälle von Kirchenasyl bekannt.

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Expertin: Deutschland nicht länger Vorreiter bei Nachhaltigkeit

Expertin: Deutschland nicht länger Vorreiter bei Nachhaltigkeit

08.06.2018News

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©Pixabay/annca

Imme Scholz, stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik, wies darauf hin, dass es beim Thema Nachhaltigkeit vor allem im Umwelt- und Sozialbereich Defizite in Deutschland gibt.

Hofgeismar (epd). Experten sehen Deutschland beim Thema Nachhaltigkeit nicht mehr als Vorreiterland. Defizite in Bezug auf die Agenda 2030 der Vereinten Nationen zum Thema Nachhaltigkeit gebe es vor allem im Umwelt- und Sozialbereich, sagte Imme Scholz, stellvertretende Direktorin des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik, am 7. Juni beim ersten Nachhaltigkeitsforum der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Hofgeismar. Als Beispiel nannte sie die zurückgehende Artenvielfalt sowie den anhaltenden Verbrauch von Kohle.

Scholz, die auch Mitglied der EKD-Kammer für nachhaltige Entwicklung ist, mahnte in dieser Frage mehr Führungsverantwortung des Kanzleramtes an. Es genüge nicht, zwischen den Ministerien nur zu moderieren. Ein Bezug zur UN-Agenda finde sich im Koalitionsvertrag zudem nur in den Ausführungen zur Umwelt- und Entwicklungspolitik. Notwendig sei aber eine breite Verankerung, da das Thema Nachhaltigkeit nicht isoliert betrachtet werden könne.

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Militärbischof würdigt Martina de Maizière

Militärbischof würdigt Martina de Maizière

07.06.2018News

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Berlin (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink hat die Schirmherrin der Familienbetreuungsorganisation der Bundeswehr, Martina de Maizière, anlässlich der Aushändigung des Ehrenkreuzes der Bundeswehr in Gold gewürdigt. Die evangelische Kirche sei der Ehefrau des früheren Bundesministers Thomas de Maizière sehr dankbar für ihr Engagement für einsatzgeschädigte Soldaten, die oft unter posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) leiden, erklärte Rink in Berlin. „Die Förderung der ehrenamtlichen Arbeit in der Sorge um Soldatinnen und Soldaten und ihre Familien war Frau de Maizière ein Herzensanliegen“, betonte Rink.

Das Ehrenkreuz der Bundeswehr wird den Angaben zufolge in der Regel Soldaten als Zeichen der besonderen Anerkennung für treue Pflichterfüllung und überdurchschnittliche Leistungen verliehen. In Ausnahmefällen werden Personen des öffentlichen Lebens geehrt, wenn sie sich um die Bundeswehr besonders verdient gemacht haben.

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Diakonie-Chef Lilie: Neue Chancen durch „New Work“

Diakonie-Chef Lilie: Neue Chancen durch „New Work“

07.06.2018News

Die Diakonie startet gemeinsam mit der EKD und der Evangelischen Akademie zu Berlin eine Veranstaltungsreihe zu künftigen Lebens- und Arbeitsformen

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Berlin (epd). Der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie, sieht in der Digitalisierung der Arbeitswelt neue Chancen und Freiräume für Berufstätige. Mobiles Arbeiten („New Work“) könne es erleichtern, Beruf und Familie zu vereinbaren, sagte Lilie in Berlin. Durch E-Learning ließen sich Zeit und Ort für Studium, Qualifizierung oder Weiterbildung besser an die persönlichen Bedürfnisse anpassen.

Durch jederzeitige Erreichbarkeit entstehe aber auch ein Druck, jederzeit verfügbar zu sein, warnte der Diakonie-Chef. Freizeit und Arbeit verschmölzen ineinander. Deutschland sei bereits in der „Arbeitswelt 4.0“ angekommen.

Die Diakonie startet gemeinsam mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Evangelischen Akademie zu Berlin in dieser Woche eine Veranstaltungsreihe zu künftigen Lebens- und Arbeitsformen. Mit prominenten Wirtschaftsführern und IT-Experten geht es zunächst um die digitalisierte Arbeitswelt.

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Wittenberg feiert „Luthers Hochzeit“

Wittenberg feiert „Luthers Hochzeit“

07.06.2018News

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©epd-Bild/Christina Özlem Geißler

2017 haben Katja Köhler und Bernhard Naumann das Luther-Paar verkörpert.

Wittenberg (epd). Die Lutherstadt Wittenberg feiert an diesem Wochenende mit dem Stadtfest „Luthers Hochzeit“ die wohl größte Hochzeit Mitteldeutschlands. Vom 8. bis zum 10. Juni werden in der Stadt insgesamt 90.000 Schaulustige erwartet, wie die Lutherstadt Wittenberg Marketing GmbH mitteilte. Als Höhepunkt gilt der historische Festumzug am 9. Juni mit 2.000 Teilnehmern.

Der Reformator Martin Luther und Katharina von Bora werden in diesem Jahr von zwei Wittenbergern dargestellt. Das Fest „Luthers Hochzeit“ wird seit 1994 gefeiert. Anlass ist die Hochzeit des ehemaligen Mönchs und der aus dem Kloster geflohenen Nonne im Juni 1525. Im vergangenen Jahr zählte das Stadtfest zu den Höhepunkten der Wittenberger Veranstaltungen zum 500. Reformationsjubiläum.

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Bedford-Strohm: Vatikan-Intervention beim Abendmahl kann eine Chance sein

Bedford-Strohm: Vatikan-Intervention beim Abendmahl kann eine Chance sein

07.06.2018News

Diskussion um den Vatikan-Brief an die katholischen deutschen Bischöfe zum Kommunionsempfang für konfessionsverschiedene Eheleute hält an

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©epd-Bild/Jens Schulze

Frankfurt a.M. (epd). Der Vatikan-Brief an die katholischen deutschen Bischöfe zum Kommunionsempfang für konfessionsverschiedene Eheleute sorgt weiter für Diskussionen. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, will das Schreiben nicht als Bremse in der Ökumene verstanden wissen. Aus dem Brief gehe nicht hervor, dass das Anliegen der katholischen deutschen Bischöfe, die Kommunion für protestantische Ehepartner zu öffnen, „als illegitim zurückgewiesen wird“, sagte Bedford-Strohm. Kardinal Walter Kasper wendete sich gegen die Interpretation, dass es sich bei der von der Deutschen Bischofskonferenz geplanten Handreichung um einen deutschen Sonderweg handelt.

Bedford-Strohm sagte der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, er sehe in dem derzeitigen „Zwischenschritt“ auch eine Chance, die Abendmahlsfrage für konfessionsverschiedene Eheleute auf Ebene der katholischen Weltkirche zu klären. „Ich kann mir die Intervention des Papstes nur so erklären, dass einem zunächst nationalen Anliegen nun doch eine weltkirchliche Bedeutung zugemessen wird und mehr als vorher auch als relevant für die Ökumene mit anderen Kirchen gesehen wird“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende. Diese Einsicht sei im Verlauf der Meinungsbildung offensichtlich erst spät erfolgt.

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Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt

Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt

07.06.2018News

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Lernort See – dieses Angebot macht die Evangelische Jugend Bremen seit dem Jahr 2002 mit ihrem Traditionsschiff „Verandering“. Damit sind unterschiedliche Gruppen an rund 140 Tagen im Jahr auf See. Im Plan finden sich durchschnittlich 45 Törns pro Saison. Sie sind größtenteils weit im Voraus ausgebucht. Damit die „Verandering“ auch in Zukunft durch ihr Revier zwischen Weser und ostfriesischen Inseln sowie in den Sommermonaten in der Ostsee fahren kann, hat der Kirchentag – die Synode der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) – jetzt beschlossen, das Projekt in den kommenden fünf Jahren weiterhin zu unterstützen.

©epd-Bild/Dieter Sell

Konzentriert sitzt Etienne hinter dem Steuerrad des historischen Segelklippers „Verandering“, unterstützt wird er von Skipper Axel Moor.

„Ihr müsst alles das schrubben, was rot ist!“ Crewmitglied Kirsten Meier gibt den Mädchen und Jungen klare Anweisungen. Zuerst spritzt ein Junge mit dem Schlauch das Vorschiff ab, drei Mädchen und ein Junge kommen mit dem Schrubber hinterher. Es drückt sich keiner, im Gegenteil. Die Erwachsenen packen derweil an Land ihr Gepäck zusammen. Keiner nervt, dass es langsam aber Zeit sei, nach Hause zu fahren. Eine Mutter verfolgt das Treiben an Bord eher belustigt – ihre Tochter ist eines der Mädchen mit Schrubber in der Hand. „Wenn sie nur auch mal zuhause so emsig sauber machen würde“, philosophiert Mama.

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Weltgebetstag für ein Ende des Hungers

06.06.2018News

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Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK), die Weltweite Evangelische Allianz und die Gesamtafrikanische Kirchenkonferenz haben gemeinsam mit kirchennahen humanitären Organisationen und einem Bündnis kirchlich orientierter Netzwerke, Organisationen und Partner den 10. Juni 2018 als zweiten jährlichen Weltgebetstag für ein Ende der Hungersnot ausgerufen, an dem Glaubensgemeinschaften weltweit teilnehmen sollen. Die EKD unterstützt diesen Aufruf ausdrücklich und ruft alle Gemeinden ihrer Mitgliedskirchen, kirchlichen Verbände und Netzwerke auf, sich dem Weltgebetstag in vielfältiger Form anzuschließen.

Der Weltgebetstag für ein Ende des Hungers will ökumenische Partner und Glaubensgemeinschaften aus aller Welt zu einer gemeinsam betenden und spirituellen Bewegungen vereinen um: 

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Rückkehr der „Eiermann-Perlen“ an der Berliner Gedächtniskirche

Rückkehr der „Eiermann-Perlen“ an der Berliner Gedächtniskirche

06.06.2018News

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©epd-Bild/Caro/Hechtenberg

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz in Berlin.

Berlin (epd). Die Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche erhält das Originalbodenmosaik rund um die Kirchengebäude zurück. Der aus Tausenden roten und dunkelgrauen Terrakotta- sowie hellgrauen Betonscheiben bestehende Außenbelag des Podiums, auf dem die Gedächtniskirche steht, solle bis Ende des Jahres fertiggestellt sein, teilte die evangelische Kirchengemeinde am 5. Juni mit.

Das ursprüngliche Bodenmosaik stammt vom Architekten des Neubaus der Gedächtniskirche, Egon Eiermann, aus dem Jahr 1962. Nach einer Sanierung Anfang der 1980er Jahre war der Großteil des bunten Bodenbelags verloren gegangen. Zudem litten die Platten unter den mittlerweile jährlich 1,3 Millionen Besuchern.

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Berliner Dom feiert Wiedereröffnung vor 25 Jahren

Berliner Dom feiert Wiedereröffnung vor 25 Jahren

06.06.2018News

Zentrale Begräbnisstätte der Hohenzollern und einstiges Symbol der die Verbindung von „Thron und Altar“

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©epd-Bild/Rolf Zöllner

Der Berliner Dom auf der Museumsinsel. Er ist eine der größten evangelischen Kirchen Deutschlands und die größte Kirche Berlins.

Berlin (epd). 25 Jahre nach der Wiedereröffnung hat Bischof Markus Dröge den Berliner Dom als beeindruckendes Wahrzeichen der Hauptstadt gewürdigt. Das Bauwerk sei Ausdruck der Geschichte und eines vielfältigen geistlichen Lebens, sagte der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz am 2. Juni auf der RBB-Hörfunkwelle Radio 88,8.

Wenn am kommenden 10. Juni die Wiedereröffnung des Berliner Doms vor 25 Jahren mit einem Festgottesdienst gefeiert werde, sollten möglichst viele Berliner und Gäste dabei sein: „Lassen Sie dabei dieses außergewöhnliche Gotteshaus auf sich wirken. Es ist etwas ganz Besonderes“, sagte Dröge.

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Berliner Gedächtniskirche erhält Eiermann-Bodenmosaik zurück

Berliner Gedächtniskirche erhält Eiermann-Bodenmosaik zurück

06.06.2018News

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©epd-Bild/Caro/Hechtenberg

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz in Berlin.

Berlin (epd). Die Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche erhält das Originalbodenmosaik rund um die Kirchengebäude zurück. Der aus Tausenden roten und dunkelgrauen Terrakotta- sowie hellgrauen Betonscheiben bestehende Außenbelag des Podiums, auf dem die Gedächtniskirche steht, solle bis Ende des Jahres fertiggestellt sein, teilte die evangelische Kirchengemeinde am 5. Juni mit.

Das ursprüngliche Bodenmosaik stammt vom Architekten des Neubaus der Gedächtniskirche, Egon Eiermann, aus dem Jahr 1962. Nach einer Sanierung Anfang der 1980er Jahre war der Großteil des bunten Bodenbelags verloren gegangen. Zudem litten die Platten unter den mittlerweile jährlich 1,3 Millionen Besuchern.

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