Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Jugendliche mit Kirchenbindung sind engagierter

Jugendliche mit Kirchenbindung sind engagierter

04.06.2018News

Eine neue Studie der evangelischen Kirche zeigt, dass sich Jugendliche mit Kirchennähe gesellschaftlich aktiver sind

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©epd-Bild/Heike Lyding

Berlin (epd). Religiöse Erziehung und das Aufwachsen mit der Kirche sind einer Studie zufolge ein positiver Einflussfaktor für späteres gesellschaftliches Engagement. Wie aus einer von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Berlin vorgestellten Untersuchung hervorgeht, finden es junge Christen häufiger für ihr Leben wichtig, Menschen zu helfen und sich politisch zu engagieren. Besonders oft sind den Autoren zufolge evangelische Jugendliche engagiert. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) von ihnen bekleidet ein Ehrenamt. Bei den Religionslosen sind es den Angaben zufolge 38 Prozent.

Das Engagement beschränkt sich dabei nicht auf den Raum kirchlicher Aktivitäten. Wie andere Jugendliche auch rangieren bei den Ehrenämtern die Bereiche Sport, Schule und Jugendorganisationen auf den vorderen drei Plätzen. Evangelische Jugendliche engagieren sich den Ergebnissen zufolge auch leicht häufiger in Parteien und Gewerkschaften. 

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Papst Franziskus: In Ökumene voranschreiten, nicht vorpreschen

Papst Franziskus: In Ökumene voranschreiten, nicht vorpreschen

04.06.2018News

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©epd-Bild/Vatican Media/Ag. Siciliani

Papst Franziskus hat am 4. Juni eine Delegation des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes (DNKLWB) in einer Privataudienz empfangen.

Rom (epd). Papst Franziskus hat in der Ökumene weitere Dialogbemühungen angemahnt, doch zugleich vor übermäßiger Ungeduld gewarnt. „Wir müssen voranschreiten, doch nicht ungestüm vorpreschen“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche Vatikanangaben zufolge bei einer Privataudienz für eine Delegation des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes (DNK/LWB). Ziel des Dialogs sei eine vollständige Überwindung der Divergenzen, erklärte der Papst. Angesichts von Konflikten in der katholischen Kirche um gemeinsame Abendmahlsfeiern mit Protestanten warnte er vor elitärem Vorgehen in der Ökumene. Er drang vielmehr darauf, möglichst viele Gläubige in den Annäherungsprozess mit einzubeziehen. Das gemeinsame Reformationsgedenken, zu dem der Papst am 31. Oktober 2016 ins schwedische Lund gereist war, hätte „wegen der Wunden der Vergangenheit Polemik und Missgunst hervorrufen können“, sagte Franziskus. Dabei sei jedoch deutlich geworden, dass die zum Teil sehr schmerzliche Geschichte, in der Katholiken und Protestanten oft im Konflikt miteinander gestanden hätten, in den letzten 50 Jahren einer wachsenden Gemeinschaft gewichen sei.

„Impulse freigesetzt, die für uns unumkehrbar sind“

Der Vorsitzende der LWB-Delegation, der Schweriner Landesbischof Gerhard Ulrich, betonte, das gemeinsame Reformationsgedenken habe „Impulse freigesetzt, die für uns unumkehrbar sind“ und die auch nach 2017 gemeinsam zum Handeln aufforderten. Ulrich erhofft nach eigenen Worten konkrete Fortschritte insbesondere beim Gesprächsprozess zwischen LWB und Vatikan zu Amt, Eucharistie und Kirche.

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EKD-Auslandsbischöfin beklagt Entfremdung von der EU

EKD-Auslandsbischöfin beklagt Entfremdung von der EU

04.06.2018News

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Novi Sad (epd). Die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bosse-Huber, hat eine Entfremdung von der EU beklagt. „Für die Menschen heute ist ein Leben in Frieden so selbstverständlich geworden, dass Europa als Friedensprojekt keine Strahlkraft mehr begründen kann“, sagte Bosse-Huber bei der Vollversammlung der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) im serbischen Novi Sad. Paradoxerweise sei ein Hauptgrund für die bei manchen Menschen anzutreffende Entfremdung von der EU also gerade deren großer Erfolg.

Die Risse, die durch Europa gingen, seien „unübersehbar“, sagte die EKD-Bischöfin bei einer Diskussion zur Zukunft Europas mit dem anglikanischen Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, und dem Metropoliten Emmanuel von Frankreich als Vertreter der orthodoxen Kirche. Sie zeigten sich nicht nur in Phänomenen wie dem Brexit und dem Streit um EU-Reformen, sondern auch in Populismus und Nationalismus „an fast jedem Ort in Europa“. Zugleich hob Bosse-Huber das große politische und ökonomische Potenzial der Europäischen Union hervor, Verantwortung zum Beispiel für Frieden und Menschenrechte zu übernehmen.

Individualismus und soziale Werte

„Europa ist nicht in Gefahr, zu versinken“, urteilte Welby. Es befinde sich aber, wie andere Weltregionen, in einer fragilen Phase. Das Ehrenoberhaupt der anglikanischen Weltkirche verglich die Situation mit den kirchlichen Werten wie Liebe, Demut und Gastfreundschaft. Dies klinge „harmlos“, stehe tatsächlich aber in direktem Kontrast zu vielem, was heute in Europa vor sich gehe. Auch Welby bezog sich auf die Populisten und deren Ruf nach Mauern und Abgrenzung.

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Mahnmal erinnert an ertrunkene Flüchtlinge

Mahnmal erinnert an ertrunkene Flüchtlinge

04.06.2018News

Auf Initiative einer Bremer Kirchengemeinde entsteht das erste Denkmal für Mittelmeer-Flüchtlinge in Deutschland

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Bremen (epd). In Bremen ist erstmals in Deutschland ein Mahnmal enthüllt worden, das an die Flüchtlinge erinnert, die auf ihrem Weg nach Europa über das Mittelmeer ertrunken oder an anderer Stelle ums Leben gekommen sind. Auf Initiative der  Kirchengemeinde Arsten-Habenhausen entstand auf dem Friedhof der Gemeinde eine Bronzeskulptur des Bremer Künstlers Klaus Effern.

Hoffentlich entstünden auch noch an anderen Orten derartige Mahnmale, sagte in einem Gottesdienst der evangelische Theologe und Pro-Asyl-Gründer Jürgen Micksch. „Ähnlich wie die vielen Denkmale, die für die sinnlos Getöteten in den Weltkriegen errichtet wurden.“ Gemeindepastor Christian Schulken sagte, das Mahnmal sei ein Ort der Trauer und des Mitgefühls. Es könne die Opfer im öffentlichen Bewusstsein halten und die Verantwortung der Aufnahmeländer hinterfragen.

Die spendenfinanzierte Skulptur symbolisiert Meer und Wüstensand. Sie trägt die biblische Inschrift „Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen“. Die Gedenkstätte entstand neben einem Mahnmal, das an die Opfer der beiden Weltkriege erinnert. „So soll zugleich das traditionelle Totengedenken in eine neue zeitgemäße Dimension hinein geöffnet werden“, ergänzte Schulken.

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Kirchen würdigen das Engagement des Koptenbischofs Damian für die Integration

Kirchen würdigen das Engagement des Koptenbischofs Damian für die Integration

04.06.2018News

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©epd-Bild/Andreas Fischer

Mit einem Gottesdienst (Foto) und einer ökumenischen Weserprozession sind am 3. Juni die Festtage zum 25-jährigen Bestehen des koptisch-orthodoxen Klosters in Höxter-Benkhausen zu Ende gegangen.

Höxter (epd). Die evangelische und katholische Kirche haben zum 25. Jubiläum des koptisch-orthodoxen Klosters Höxter-Brenkhausen dessen Beitrag zur Integration gewürdigt. Der koptisch-orthodoxe Bischof Anba Damian verbinde die Bewahrung der eigenen Tradition mit der Integration in die deutsche Gesellschaft, sagte der Berliner Bischof Markus Dröge am 2. Juni im nordrhein-westfälischen Höxter. „Sie teilen alles, was Sie haben, mit den Menschen, die zu Ihnen kommen und Sie helfen, wo Sie können, damit koptisch-orthodoxe Christen hier in Deutschland einen ersten Ansprechpartner haben“, sage Dröge, der Vorsitzender der Evangelischen Mittel-Ost-Kommission der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist.

Der Essener Weihbischof Wilhelm Zimmermann würdigte das Kloster als starkes geistliches Zentrum, als einen Ort der Begegnung und als eine wichtige Anlaufstelle für Flüchtlinge. Mit dem Kloster der Koptisch-Orthodoxen Kirche sei auch das Bewusstsein in Deutschland für die koptischen Christen gewachsen. Dabei sei vielen Menschen klar geworden, „wie schwierig die Situation der Kopten in Ägypten und wie bedroht das Christentum im gesamten Nahen Osten ist“, sagte der Weihbischof, der als Mitglied der Ökumenekommission Grüße der Deutschen Bischofskonferenz überbrachte.

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Weltkirchenrat würdigt Konferenz Europäischer Kirchen

Weltkirchenrat würdigt Konferenz Europäischer Kirchen

04.06.2018News

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©epd-Bild/Albin Hillert

Brücken bauen – Szene aus dem Eröffnungsgottesdienst der KEK-Konferenz.

Novi Sad (epd). Der Weltkirchenrat (ÖRK) hat die Arbeit der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) gewürdigt. „Wir teilen dieselbe Vision für Einigkeit, für Zusammenarbeit in Europa“, sagte ÖRK-Generalsekretär Olav Fykse Tveit im serbischen Novi Sad. Die KEK sei der Hauptpartner des ÖRK für diese Kooperation auf dem Kontinent, erklärte Tveit bei der Vollversammlung der KEK.

„Wir brauchen die Energie des Heiligen Geistes“, sagte der Norweger. „Aber was wir nicht brauchen ist, dass wir als Kirchen uns wieder auf unsere historischen Differenzen konzentrieren“, erklärte Tveit. Der ÖRK ist ein weltweiter Dachverband von Kirchen mit Zentrale in Genf, dem ebenso wie der KEK protestantische, orthodoxe, anglikanische und altkatholische Kirchen angehören, wobei sich die Mitgliedschaften teilweise überschneiden. Die KEK-Vollversammlung, die noch bis Mittwoch dauert, dient der ökumenischen Annäherung der Mitgliedskirchen und der Diskussion politischer und gesellschaftlicher Fragen.

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„Wir können Jesus nicht weichspülen“

„Wir können Jesus nicht weichspülen“

04.06.2018News

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©Michael Hudler

Artikel Interview

Keine Termine mehr, und das Handy bleibt auch mal aus. ­Margot Käßmann geht in den Ruhestand, am 3. Juni feiert sie ihren 60. Geburtstag. Mit ihrer Tochter Sarah Rahe spricht sie über Kinder und Karriere und Anrufe morgens um sechs.

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Arbeit 4.0?!

Arbeit 4.0?!

04.06.2018News

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©Pixabay/Skitterphoto

Die Teilnehmenden der Fachtagung bekommen Impulse und diskutieren in Workshops über die Veränderungen in der Arbeitswelt. (Foto: Symbolbild)

Die Führungsakademie für Kirche und Diakonie veranstaltet am 4. Juni eine Fachtagung zu den aktuellen Herausforderungen in der Arbeitswelt für kirchliche und diakonische Einrichtungen, zu der sich über 70 Teilnehmende angemeldet haben.

Der Arbeitsmarkt verändert sich und auch kirchliche und diakonische Einrichtungen sind betroffen – vom demografischen Wandel, individuellen Lebensentwürfen und einer neuen Kultur des Arbeitens. Immer mehr Menschen wünschen sich Teilzeitangebote und flexible Arbeitszeiten, um zum Beispiel Familie und Beruf miteinander vereinbaren zu können. 

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Den Talar ablegen

Den Talar ablegen

03.06.2018News

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©epd-Bild/Norbert Neetz

Offiziell wird Margot Käßmann am 30. Juni mit einem Gottesdienst in Hannover in den Ruhestand verabschiedet.

Die Kameras laufen noch, als Margot Käßmann sich des Talars entledigt. In der Liveübertragung des Festgottesdienstes zum 500. Reformationsjubiläum in Wittenberg sieht das Fernsehpublikum die im Aufbruch befindliche Festgemeinde, hört das Orgelnachspiel. Die Liturgen und Prediger, darunter Käßmann, sind bereits aus der Kirche ausgezogen. Kaum hinter den großen Kameras angekommen, wechselt die zierliche Frau in den roten Wintermantel. Es ist kühl an diesem 31. Oktober 2017. Käßmann schlingt den Mantel eng um sich, wie man es tut, wenn man fröstelt. Das schnelle Ablegen des Talars wirkt dennoch wie ein vorweggenommener Abschied Käßmanns von ihrer Kirche, der spätestens heute greifbar wird.

Als Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für das Reformationsjubiläum 2017 war Käßmann zuletzt im Einsatz. Offiziell wird sie am 30. Juni mit einem Gottesdienst in Hannover in den Ruhestand verabschiedet. Am 3. Juni wird die Theologin, die zu den prominentesten, beliebtesten und zugleich polarisierensten Personen der evangelischen Kirche gehört, 60 Jahre alt.

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„Jede Frau soll so leben, wie sie es will“

Rahe: Ja. Aber selbst wenn meine Schwester – ohne böse Absicht – sagt, es tue ihrem Kind gut, dass es zwei Jahre die Mama hat, denke ich, oh, ich habe etwas falsch gemacht.

Käßmann: Und deine Schwester denkt, sie fördert ihr Kind nicht so wie du, weil deines schon mit eins in der Krippe war. Am Ende kannst du nur sagen: Ich habe es so gemacht, wie es mir zu der Zeit gut schien und möglich war. Bestimmt hätte ich auch einiges anders machen können.

Was zum Beispiel?

Käßmann: Für meine Tochter Hanna war es schwer, dass ich als junge Bischöfin wenig Zeit hatte. Alles prasselte auf mich ein, ich konnte wenig präsent sein. Sie sagte später: Du hättest uns mehr Grenzen setzen müssen.

Rahe: Aber ich scheitere heute ja auch in der Erziehung meiner Kinder. Ich brülle manchmal, obwohl ich das nicht will – etwa wenn wir morgens los müssen, und die Große zieht einfach ihre Schuhe nicht an und trödelt.

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Die Diakonie ist für einen Rechtsanspruch auf Schuldnerberatung

Die Diakonie ist für einen Rechtsanspruch auf Schuldnerberatung

01.06.2018News

Die „Aktionswoche Schuldnerberatung“ geht vom 4. bis zum 8. Juni und steht unter dem Motto „Weg mit den Schulden!“

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©epd-Bild/Guido Schiefer

Claudia Lautner von der Schuldnerberatung der Diakonie Köln in einem Beratungsgespräch mit einem Betroffenen.

Berlin (epd). Die Diakonie fordert einen Rechtsanspruch auf Schuldnerberatung. „Mehr als 6,9 Millionen Menschen in Deutschland haben nachhaltige Zahlungsprobleme“, sagte Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie, in Berlin aus Anlass der „Aktionswoche Schuldnerberatung“ ab dem 4. Juni. „Menschen, die in finanzielle Not geraten sind, brauchen intensive Unterstützung, um wieder sorgenfrei in die Zukunft blicken zu können.“ Dazu müssten die Hilfsangebote ausgebaut werden, sagte Loheide.

Die Überschuldung von Privatpersonen sei bundesweit zum vierten Mal in Folge gestiegen. Ziel der Schuldnerberatung sei es, ver- und überschuldete Menschen dabei zu unterstützen, ihre sozialen und finanziellen Probleme zu bewältigen. Die Aktionswoche geht bis zum 8. Juni und steht unter dem Motto „Weg mit den Schulden!“.

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Stadionpastor fordert mehr Präsenz der Kirche auf Fußballplätzen

Stadionpastor fordert mehr Präsenz der Kirche auf Fußballplätzen

01.06.2018News

Die Kirche sollte sich außerdem einmischen in Diskussionen etwa über Fair Play oder Ablösesummen für Spieler, sagt Eugen Eckert

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Fußball und Religion haben nach Ansicht des Frankfurter Stadionpastors Eugen Eckert eine Menge Gemeinsamkeiten. Auch deshalb sollte die Kirche sich viel mehr auf Fußballplätzen präsentieren. Sie sollte sich einmischen in Diskussionen etwa über Fair Play oder Ablösesummen für Spieler, sagte Eckert dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Rande des Sommerempfangs der evangelischen Kirchen und der Diakonie in Osnabrück. Der evangelische Theologe ist einer von zwei hauptamtlichen Stadionpastoren in Deutschland. 

©Pixabay/karosieben

Fußball und Religion haben nach Ansicht des Frankfurter Stadionpastors Eugen Eckert eine Menge Gemeinsamkeiten. (Foto: Archivbild)

Herr Eckert, warum braucht es Pfarrer in einem Bundesliga-Stadion?

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Bedford-Strohm würdigt Käßmann zum 60. Geburtstag

Bedford-Strohm würdigt Käßmann zum 60. Geburtstag

01.06.2018News

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©epd-Bild/Jens Schlueter

EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm und die Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017, Margot Käßmann, auf der Pressekonferenz zur Weltausstellung Reformation.

Berlin (epd). Die frühere Bischöfin Margot Käßmann wird am 3. Juni 60 Jahre alt. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, würdigte die Jubilarin für ihr Wirken. Der Geburtstag Käßmanns sei für ihn „vor allem ein Tag großer Dankbarkeit“, erklärte der bayerische Landesbischof. „Aus ihrem Wirken in den verschiedenen Ämtern ist viel Segen erwachsen“, sagte er und ergänzte: „Segen für viele einzelne Menschen, Segen für unsere Kirche, aber auch Segen für unser Land.“ Man werde „sicher auch in Zukunft ihre Stimme hören“.

Käßmann, die als erste Frau an der Spitze der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) stand, beendet Ende Juni ihren Dienst und verabschiedet sich in den Ruhestand. Für den 30. Juni ist ein Abschiedsgottesdienst in Hannover geplant. Zuletzt war die prominente Theologin als Botschafterin für das 500. Reformationsjubiläum im Einsatz. Käßmann hat angekündigt, sich im Ruhestand mindestens für einige Zeit ins Privatleben zurückzuziehen.

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Kirche verteidigt Vorstoß für Feiertag am Reformationstag

Kirche verteidigt Vorstoß für Feiertag am Reformationstag

01.06.2018News

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©epd-Bild/Thomas Lohnes

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte sich dafür starkgemacht, den Reformationstag zum arbeitsfreien Feiertag zu erklären. (Bild: Luther-Denkmal in Worms)

Hannover (epd). Bei der Verbandsanhörung zum geplanten neuen Feiertag in Niedersachsen haben Vertreter der evangelischen Kirche den vorgeschlagenen Reformationstag (31. Oktober) gegen die zum Teil scharfe Kritik von Verbänden und Religionsvertretern verteidigt. Rund 2.050 Kirchengemeinden stellten sicher, dass dieser Tag bis in den letzten Winkel des Landes mit Inhalt gefüllt werde, sagte der hannoversche Landesbischof Ralf Meister am 31. Mai in Hannover. „So kann er ein Tag werden, an dem wir weltoffen, interreligiös und ökumenisch über die Zukunft unserer Gesellschaft nachdenken.“

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte sich dafür starkgemacht, den Reformationstag zum arbeitsfreien Feiertag zu erklären. Der Landtag wird voraussichtlich im Juni über den neuen Feiertag abstimmen.

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Konferenz Europäischer Kirchen startet ihre Vollversammlung in Serbien

Konferenz Europäischer Kirchen startet ihre Vollversammlung in Serbien

01.06.2018News

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©Pixabay/danilography

Ein Wahrzeichen von Novi Sad: Die Festung Petrovaradin.

Novi Sad (epd). Zur Eröffnung der Vollversammlung der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) in Novi Sad ist am 31. Mai ein Gottesdienst unter freiem Himmel gefeiert worden. Im Zentrum der serbischen Stadt versammelten sich mehrere Hundert Teilnehmer der Mitgliedskirchen aus ganz Europa sowie Passanten vor einer Kirche.

Jugendliche und junge Erwachsene setzten aus Holz eine Brücke zusammen, das Symbol für die Vollversammlung, die eines der größten ökumenischen Treffen auf dem Kontinent ist. In verschiedenen Sprachen, darunter Serbisch, Englisch und Deutsch, wurden Lieder gesungen, gebetet und Ansprachen gehalten. Die Redner gingen zum Beispiel auf die Themen Migration und Solidarität oder Umweltschutz und Bewahrung der Schöpfung ein.

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Bewegte und bewegende Jahre

Bewegte und bewegende Jahre

01.06.2018News

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©Archiv Margot Käßmann

©Archiv Margot Käßmann

©Archiv Margot Käßmann

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ZDF-Fernsehgottesdienst am Sonntag aus Moskau

ZDF-Fernsehgottesdienst am Sonntag aus Moskau

01.06.2018News

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©Pixabay/LENA15

Blick auf das Zentrum Moskaus.

Mainz (epd). Das Zweite Deutsche Fernsehen überträgt am 3. Juni rund anderthalb Wochen vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft einen Gottesdienst live aus Moskau. Der Gottesdienst der evangelischen Emmausgemeinde in Moskau ist am 3. Juni ab 9.30 Uhr zu sehen, wie der Sender am 29. Mai in Mainz mitteilte. Das Motto soll lauten: „Wir haben hier keine bleibende Stadt“.

Aljona Hofmann, Pfarrerin der deutschsprachigen Gemeinde in Moskau, will im Gottesdienst darüber sprechen, was in Zeiten des Wandels Halt gibt. Für die Musik sorgen Musiker der Gemeinde und ein deutsch-russischer Chor des Goethe-Instituts Moskau. Die sonntäglichen Fernsehgottesdienste des ZDF werden von durchschnittlich 700.000 Zuschauern verfolgt.

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Kommt, denn es ist alles bereit ...

Kommt, denn es ist alles bereit ...

31.05.2018News

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Jesus selbst soll das Abendmahl begründet haben, als er am Abend vor seiner Hinrichtung ein letztes Mahl mit seinen Jüngern feierte. In Erinnerung daran kommen seither Christen zusammen zu Brot und Wein. In der evangelischen Kirche ist das Abendmahl eines der beiden Sakramente. Die Bildergalerie zeigt unterschiedliche Ansichten des Abendmahls in Kunstwerken durch die Jahrhunderte und in Gottesdiensten – immer erkennbar als die Gemeinschaft, zu der Jesus Christus gerufen hat.

©epd-Bild/akg-images

©epd-Bild/Jens Schlueter

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Vollversammlung europäischer Kirchen beginnt

Vollversammlung europäischer Kirchen beginnt

31.05.2018News

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Brüssel (epd). Delegierte von rund 85 Kirchen aus ganz Europa kommen ab dem 31. Mai zur Vollversammlung der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) im serbischen Novi Sad zusammen. Die KEK vereint mit Ausnahme der römisch-katholischen Kirche alle großen christlichen Gemeinschaften in Europa: Protestanten, Anglikaner, Orthodoxe und Altkatholiken. Ihre Mitgliedskirchen treffen sich alle fünf Jahre, um die Ökumene voranzubringen und gesellschaftliche und politische Fragen zu diskutieren. 

Das einwöchige Treffen, zu dem insgesamt 500 Teilnehmer und Gäste erwartet werden, steht unter dem biblischen Motto „Ihr werdet meine Zeugen sein“. Auf dem Programm stehen unter anderem Gottesdienste und Gebete, eine Rede des syrisch-orthodoxen Patriarchen Ignatius Aphrem II. sowie eine Diskussion zur Zukunft Europas, an der der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, sowie die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bosse-Huber, teilnehmen.

Die vorige Vollversammlung 2013 in Budapest hatte eine neue Verfassung sowie den Umzug der KEK-Zentrale von Genf nach Brüssel beschlossen. In Novi Sad stehen auch weitere Anpassungen der Verfassung an belgisches Recht auf dem Programm. Außerdem wird der bis zu 20 Personen starke Vorstand einschließlich des dreiköpfigen Präsidiums neu gewählt. Gemäß dem Rotationsprinzip soll ein Protestant an die Stelle des aktuellen Präsidenten, des anglikanischen Bischof Christopher Hill, treten. Die Vollversammlung dauert bis zum 6. Juni.

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Kommt, denn es ist alles bereit ...

Kommt, denn es ist alles bereit ...

31.05.2018News

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Jesus selbst soll das Abendmahl begründet haben, als er am Abend vor seiner Hinrichtung ein letztes Mahl mit seinen Jüngern feierte. In Erinnerung daran kommen seither Christen zusammen zu Brot und Wein. In der evangelischen Kirche ist das Abendmahl eines der beiden Sakramente. Die Bildergalerie zeigt unterschiedliche Ansichten des Abendmahls in Kunstwerken durch die Jahrhunderte und in Gottesdiensten – immer erkennbar als die Gemeinschaft, zu der Jesus Christus gerufen hat.

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