Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Kirche verteidigt Vorstoß für Feiertag am Reformationstag

Kirche verteidigt Vorstoß für Feiertag am Reformationstag

01.06.2018News

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©epd-Bild/Thomas Lohnes

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte sich dafür starkgemacht, den Reformationstag zum arbeitsfreien Feiertag zu erklären. (Bild: Luther-Denkmal in Worms)

Hannover (epd). Bei der Verbandsanhörung zum geplanten neuen Feiertag in Niedersachsen haben Vertreter der evangelischen Kirche den vorgeschlagenen Reformationstag (31. Oktober) gegen die zum Teil scharfe Kritik von Verbänden und Religionsvertretern verteidigt. Rund 2.050 Kirchengemeinden stellten sicher, dass dieser Tag bis in den letzten Winkel des Landes mit Inhalt gefüllt werde, sagte der hannoversche Landesbischof Ralf Meister am 31. Mai in Hannover. „So kann er ein Tag werden, an dem wir weltoffen, interreligiös und ökumenisch über die Zukunft unserer Gesellschaft nachdenken.“

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte sich dafür starkgemacht, den Reformationstag zum arbeitsfreien Feiertag zu erklären. Der Landtag wird voraussichtlich im Juni über den neuen Feiertag abstimmen.

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Konferenz Europäischer Kirchen startet ihre Vollversammlung in Serbien

Konferenz Europäischer Kirchen startet ihre Vollversammlung in Serbien

01.06.2018News

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©Pixabay/danilography

Ein Wahrzeichen von Novi Sad: Die Festung Petrovaradin.

Novi Sad (epd). Zur Eröffnung der Vollversammlung der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) in Novi Sad ist am 31. Mai ein Gottesdienst unter freiem Himmel gefeiert worden. Im Zentrum der serbischen Stadt versammelten sich mehrere Hundert Teilnehmer der Mitgliedskirchen aus ganz Europa sowie Passanten vor einer Kirche.

Jugendliche und junge Erwachsene setzten aus Holz eine Brücke zusammen, das Symbol für die Vollversammlung, die eines der größten ökumenischen Treffen auf dem Kontinent ist. In verschiedenen Sprachen, darunter Serbisch, Englisch und Deutsch, wurden Lieder gesungen, gebetet und Ansprachen gehalten. Die Redner gingen zum Beispiel auf die Themen Migration und Solidarität oder Umweltschutz und Bewahrung der Schöpfung ein.

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Bewegte und bewegende Jahre

Bewegte und bewegende Jahre

01.06.2018News

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©Archiv Margot Käßmann

©Archiv Margot Käßmann

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ZDF-Fernsehgottesdienst am Sonntag aus Moskau

ZDF-Fernsehgottesdienst am Sonntag aus Moskau

01.06.2018News

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©Pixabay/LENA15

Blick auf das Zentrum Moskaus.

Mainz (epd). Das Zweite Deutsche Fernsehen überträgt am 3. Juni rund anderthalb Wochen vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft einen Gottesdienst live aus Moskau. Der Gottesdienst der evangelischen Emmausgemeinde in Moskau ist am 3. Juni ab 9.30 Uhr zu sehen, wie der Sender am 29. Mai in Mainz mitteilte. Das Motto soll lauten: „Wir haben hier keine bleibende Stadt“.

Aljona Hofmann, Pfarrerin der deutschsprachigen Gemeinde in Moskau, will im Gottesdienst darüber sprechen, was in Zeiten des Wandels Halt gibt. Für die Musik sorgen Musiker der Gemeinde und ein deutsch-russischer Chor des Goethe-Instituts Moskau. Die sonntäglichen Fernsehgottesdienste des ZDF werden von durchschnittlich 700.000 Zuschauern verfolgt.

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Kommt, denn es ist alles bereit ...

Kommt, denn es ist alles bereit ...

31.05.2018News

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Jesus selbst soll das Abendmahl begründet haben, als er am Abend vor seiner Hinrichtung ein letztes Mahl mit seinen Jüngern feierte. In Erinnerung daran kommen seither Christen zusammen zu Brot und Wein. In der evangelischen Kirche ist das Abendmahl eines der beiden Sakramente. Die Bildergalerie zeigt unterschiedliche Ansichten des Abendmahls in Kunstwerken durch die Jahrhunderte und in Gottesdiensten – immer erkennbar als die Gemeinschaft, zu der Jesus Christus gerufen hat.

©epd-Bild/akg-images

©epd-Bild/Jens Schlueter

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Vollversammlung europäischer Kirchen beginnt

Vollversammlung europäischer Kirchen beginnt

31.05.2018News

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Brüssel (epd). Delegierte von rund 85 Kirchen aus ganz Europa kommen ab dem 31. Mai zur Vollversammlung der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) im serbischen Novi Sad zusammen. Die KEK vereint mit Ausnahme der römisch-katholischen Kirche alle großen christlichen Gemeinschaften in Europa: Protestanten, Anglikaner, Orthodoxe und Altkatholiken. Ihre Mitgliedskirchen treffen sich alle fünf Jahre, um die Ökumene voranzubringen und gesellschaftliche und politische Fragen zu diskutieren. 

Das einwöchige Treffen, zu dem insgesamt 500 Teilnehmer und Gäste erwartet werden, steht unter dem biblischen Motto „Ihr werdet meine Zeugen sein“. Auf dem Programm stehen unter anderem Gottesdienste und Gebete, eine Rede des syrisch-orthodoxen Patriarchen Ignatius Aphrem II. sowie eine Diskussion zur Zukunft Europas, an der der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, sowie die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bosse-Huber, teilnehmen.

Die vorige Vollversammlung 2013 in Budapest hatte eine neue Verfassung sowie den Umzug der KEK-Zentrale von Genf nach Brüssel beschlossen. In Novi Sad stehen auch weitere Anpassungen der Verfassung an belgisches Recht auf dem Programm. Außerdem wird der bis zu 20 Personen starke Vorstand einschließlich des dreiköpfigen Präsidiums neu gewählt. Gemäß dem Rotationsprinzip soll ein Protestant an die Stelle des aktuellen Präsidenten, des anglikanischen Bischof Christopher Hill, treten. Die Vollversammlung dauert bis zum 6. Juni.

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Kommt, denn es ist alles bereit ...

Kommt, denn es ist alles bereit ...

31.05.2018News

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Jesus selbst soll das Abendmahl begründet haben, als er am Abend vor seiner Hinrichtung ein letztes Mahl mit seinen Jüngern feierte. In Erinnerung daran kommen seither Christen zusammen zu Brot und Wein. In der evangelischen Kirche ist das Abendmahl eines der beiden Sakramente. Die Bildergalerie zeigt unterschiedliche Ansichten des Abendmahls in Kunstwerken durch die Jahrhunderte und in Gottesdiensten – immer erkennbar als die Gemeinschaft, zu der Jesus Christus gerufen hat.

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©epd-Bild/Jens Schlueter

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Deutsche Kirchenmeisterschaften gehen in Bayern an den Start

Deutsche Kirchenmeisterschaften gehen in Bayern an den Start

30.05.2018News

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Fürth (epd). Die Laufwettbewerbe der Deutschen Kirchenmeisterschaften finden in diesem Jahr in Bayern statt. Bislang hätten sich 220 Sportler angemeldet, die am 17. Juni im Rahmen des Metropolmarathons in Fürth mit 6.000 anderen Teilnehmern auf die Strecke gehen, wie der Organisator des Metropolmarathons Bernd van Trill am sagte. 77 von ihnen wollen den Halbmarathon laufen. In den vergangenen Jahren kämpften in Kassel oder Hannover immer etwa 350 Sportler um die kirchlichen Titel im Marathon, Halbmarathon, Staffelmarathon und Zehn-Kilometer-Lauf.

Die Deutsche Kirchenmeisterschaft ist eine Veranstaltung des Arbeitskreises Kirche und Sport der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Die Schirmherrschaft hat die Nürnberger Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyhern übernommen, die am Zehn-Kilometer Nordic-Walking-Wettbewerb teilnehmen will. Am Vorabend des Rennens findet ein „Läufergottesdienst“ statt.

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„Wir werden als Bereicherung gesehen“

„Wir werden als Bereicherung gesehen“

30.05.2018News

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Höxter (epd). Das vor 25 Jahren im nordrhein-westfälischen Höxter-Brenkhausen eröffnete Kloster hat nach Worten von Bischof Anba Damian wesentlich zur Akzeptanz der koptisch-orthodoxen Kirche in der Region beigetragen. „Wir werden als kulturelle und spirituelle Bereicherung angesehen“, sagte der koptisch-orthodoxe Bischof dem Evangelischen Pressedienst. Das Kloster habe eine enorme Auswirkung auf den Bekanntheitsgrad der koptischen Kirche gehabt. Zudem würden viele Menschen in Deutschland die schwierige Situation der christlichen Minderheit in Ägypten wahrnehmen.

Das koptisch-orthodoxe Kloster in Höxter-Brenkhausen feiert von 1. bis 3. Juni das 25-jährige Bestehen mit Festveranstaltungen, Gottesdiensten und einem Symposium. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte das aus dem 13. Jahrhundert stammende ehemalige Zisterzienserinnen-Kloster 1993 zum symbolischen Preis von einer D-Mark an die koptische Kirche verkauft. Es ist nach dem Kloster im hessischen Kröffelbach das zweite der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland.

Gute Beziehungen zu anderen Konfessionen

Damian unterstrich die ökumenische Ausrichtung des Klosters. Mit der katholischen Gemeinde, die einen Teil der Klosteranlage besitzt, gebe es eine intensive Zusammenarbeit, sagte Damian weiter. Auch zu den evangelischen Landeskirchen in Westfalen und Lippe bestünden gute Beziehungen. „Über das Kloster haben wir viele Kontakte“, sagte der Bischof weiter. In seinem 25-jährigen Dienst seien Samenkörner der Liebe gesät worden. „Heute ernten wir die Früchte. Und diese Früchte sind sehr ertragreich.“

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„Tschernobyl-Kinder sind bleibende Botschafter"

„Tschernobyl-Kinder sind bleibende Botschafter"

30.05.2018News

Koordinator Lars-Torsten Nolte spricht über die Ferienaktion der Landeskirche Hannovers für weißrussische Kinder

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©epd-Bild/Stefan Heinze

Kinder aus der Region Gomel landen auf dem Flughafen in Hannover-Langenhagen (Archivbild).

 Zum 28. Mal startet die hannoversche Landeskirche ihre Ferienaktion, bei der sich die Kinder von den bis heute anhaltenden Folgen des Reaktorunglücks in Tschernobyl erholen sollen. Bis Ende Juli werden rund 500 Kinder erwartet. Gastfamilien aus 17 Kirchenkreisen engagierten sich auch noch 32 Jahre nach der Havarie des ukrainischen Atommeilers, sagt Koordinator Lars-Torsten Nolte.

Wie lassen sich bis heute noch genügend Gastfamilien finden?

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Margot Käßmann erwartet keine Reformen in der katholischen Kirche

Margot Käßmann erwartet keine Reformen in der katholischen Kirche

30.05.2018News

In Sachen Frauenordination sieht die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann die evangelischen Kirchen klar im Vorteil

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Köln (epd). Die evangelische Theologin Margot Käßmann erwartet keine großen Reformen in der katholischen Kirche durch Papst Franziskus. „Noch sehe ich nicht, dass sich durch diesen Papst in der katholischen Kirche wirklich Grundstürzendes verändert“, sagte Käßmann dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Allerdings könne die Rückbesinnung auf die Bibel zur Auflösung institutioneller “Verkrustungen“ führen.

In der Frage der Priesterweihe von Frauen, deren Ablehnung der Vatikan soeben erneut bekräftigt hat, sieht die Theologin die protestantische Kirche mit ihrem Prinzip synodaler Entscheidungen entscheidend im Vorteil. Sie sei als Frau in ihre kirchlichen Ämter gewählt worden, sagte die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Landesbischöfin von Hannover. „So weit müssen sie in der katholischen Kirche erst noch kommen.“ Womöglich führe der Priestermangel doch noch dazu, dass Frauen zugelassen würden, sagte Käßmann. „Der liebe Gott hat Humor.“ Die katholische Kirche habe „tolle Theologinnen“, und sie kenne etliche, „die sich zum Priesteramt berufen fühlen“.

Der Leiter der Glaubenskongregation, Erzbischof Luis Ladaria, hatte in einem Beitrag für die Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ das Nein der katholischen Kirche zur Priesterweihe für Frauen bekräftigt. Darüber habe das unfehlbare Lehramt der Kirche entschieden. Papst Johannes Paul II. (1978-2005) hatte 1994 erklärt, „dass die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und dass sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben“. Bei dieser Aussage handelte es sich „um eine Wahrheit, die zum Glaubensgut der Kirche gehört“, betonte Ladaria in dem Beitrag.

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Kirchenvertreter für ökumenischen Aufbruch in Novi Sad

Kirchenvertreter für ökumenischen Aufbruch in Novi Sad

30.05.2018News

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©epd-Bild/Norbert Neetz

Der Generalsekretär der Konferenz Europäischer Kirchen, der orthodoxe Priester Heikki Huttunen. (Links im Bild: Pfarrerin Elfriede Dörr aus Rumänien)

Der Generalsekretär der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK), Heikki Huttunen, erhofft sich von der am 31. Mai beginnenden KEK-Vollversammlung im serbischen Novi Sad einen neuen ökumenischen Aufbruch. „Ökumenisch zu sein, ist nicht in Mode“, sagte Huttunen dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Brüssel. Das Treffen, zu dem Delegierte von rund 85 europäischen Kirchen erwartet werden, könne helfen, sich wieder stärker „um die christliche Einheit und das gemeinsame christliche Zeugnis zu kümmern“.

Kirchen in Europa betrieben heute oft „Nabelschau“ und schärften ihr jeweiliges Profil, erklärte Huttunen. Dies hätten auch Protestanten beim Reformationsjubiläum 2017 getan. Die in Deutschland vorherrschende ökumenische Haltung sei eher die Ausnahme gewesen.

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Militärbischof ist vorsichtig optimistisch zur Zukunft Afghanistans

Militärbischof ist vorsichtig optimistisch zur Zukunft Afghanistans

30.05.2018News

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Berlin (epd). Der evangelische Militärbischof Sigurd Rink hat den Auftrag der Bundeswehr in Afghanistan als Beitrag zur Entwicklungspolitik gewürdigt. Zivile und militärische deutsche Organisationen leisteten vor Ort „Hilfe zur Selbsthilfe“, sagte Rink dem Evangelischen Pressedienst (epd) nach einem Besuch der deutschen Soldaten in Masar-i-Sharif und seinem erstmaligen Aufenthalt in Kabul. Bundeswehr und deutsche Polizeikräfte würden in erster Linie dabei helfen, die innere Sicherheit mit landeseigenen Kräften herzustellen. Das Engagement von Soldaten und Polizeikräften schaffe ein Mindestmaß an Sicherheit, unter dem zivile Aufbauarbeit erst möglich werde.

Man habe es in Afghanistan nach wie vor mit einem sehr schwachen und fragilen Staatswesen zu tun. Dennoch zeigte sich der Militärbischof vorsichtig optimistisch zur Zukunft des Landes. „Da passiert viel“, so Rink. Mit dem seit 17 Jahren dauernden Bundeswehreinsatz versuche man Raum für Veränderungsprozesse zu schaffen. „Eine Entwicklung ist ganz eindeutig spürbar“, auch wenn man hier keine westlichen Maßstäbe anlegen dürfe.

Die Entwicklung des Landes sei eine „Generationenaufgabe“, sagte Rink. Seine Hoffnung setzte er besonders auf die jungen Menschen des Landes, die in ein paar Jahren Verantwortung in Afghanistan übernehmen werden. Hoffnung mache, dass immer mehr Mädchen eine Schule besuchten.

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Gottesdienst mit allen Sinnen

Gottesdienst mit allen Sinnen

29.05.2018News

Kirsti Greier, Theologische Referentin für Kindergottesdienst bei der EKD, spricht über aktuelle Herausforderungen in ihrem Arbeitsfeld

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©epd-Bild/Jens Schulze

Hier geht's ums Abendmahl – Kindergottesdienst im niedersächsischen Knesebeck (Archivbild).

Was tut sich aktuell im Themenfeld Kindergottesdienst? Welche Themen werden diskutiert?

Kirsti Greier: Natürlich geht es viel darum, wie man dem Wandel begegnen kann. Kindheit hat sich ja doch rasant verändert - das ist nichts Neues, muss aber immer wieder neu überlegt werden. Aktuell läuft eine große Datenerhebung zum Kindergottesdienst. Wir haben festgestellt, dass Kindergottesdienste ganz unterschiedliche Teilnehmendenzahlen haben. Und darauf wird mit ganz verschiedenen Sachen reagiert: Die Formate sind dann eben nicht nur klassisch am Sonntagmorgen, aber das gibt es auch. Es gibt längere Formate am Samstag, Formate für kleinere Gruppen und welche, die eher projektartig, zum Beispiel quartalsweise mit riesigen Gruppen stattfinden. Das ist sehr verschieden.

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Bischof Gerhard Ulrich wird im März 2019 verabschiedet

Bischof Gerhard Ulrich wird im März 2019 verabschiedet

28.05.2018News

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Schwerin (epd). Der Landesbischof der evangelischen Nordkirche, Gerhard Ulrich (67), wird am 9. März 2019 in einem Gottesdienst im Schweriner Dom in den Ruhestand verabschiedet. Das teilte der Präses der Landessynode, Andreas Tietze, in Kiel mit. Die Amtszeit von Ulrich endet am 31. März 2019. Die Landessynode hatte ihn 2013 zum Landesbischof der Protestanten in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gewählt.

„Wir blicken dankbar darauf, wie Gerhard Ulrich die noch junge Nordkirche nach wie vor prägt“, sagte Tietze. Er habe den Weg zur Gründung der Nordkirche wesentlich mitgestaltet. Ulrichs Nachfolger soll am 27. September 2018 im Lübecker Dom von der Landessynode gewählt werden. Zur Wahl stehen bisher Regionalbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt (53) aus Meiningen in Thüringen und Propst Karl-Heinrich Melzer (60) aus Hamburg.

Die evangelische Nordkirche entstand Pfingsten 2012 durch den Zusammenschluss der drei evangelischen Landeskirchen Nordelbiens, Mecklenburgs und Pommerns. Die evangelische Nordkirche gehört mit fast 2,1 Millionen Gemeindegliedern zu den sechs größten evangelischen Landeskirchen in Deutschland. Flächenmäßig ist sie die zweitgrößte Landeskirche. Sitz des Landesbischofes ist Schwerin.

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Wilfried Manneke erhält Paul-Spiegel-Preis

Wilfried Manneke erhält Paul-Spiegel-Preis

28.05.2018News

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Berlin/Celle (epd). Der Zentralrat der Juden in Deutschland zeichnet am 18. Juni in Hannover den evangelischen Pastor Wilfried Manneke mit dem Paul-Spiegel-Preis aus. Damit wolle der Zentralrat das jahrzehntelange mutige Engagement des Theologen aus Unterlüß bei Celle gegen Rechtsextremisten ehren, teilte eine Sprecherin mit. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Laudatio hält die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann. Zentralratspräsident Josef Schuster sagte, Manneke, seine Mitstreiter und die hannoversche Landeskirche zeigten „einen herausragenden Einsatz zum Schutz von Minderheiten und für unsere Demokratie“. Der Pastor sei mit seiner Zivilcourage ein Vorbild.

Wilfried Mannekes Kampf gegen Rechtsextremismus reicht den Angaben zufolge bis ins Jahr 1995 zurück, als er sich einem Arbeitskreis gegen ein Neonazi-Schulungszentrum anschloss. Der Pfarrer zählt zudem zu den Gründern der Initiative „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

Mit dem Preis für Zivilcourage zeichnet der Zentralrat der Juden seit 2009 Personen und Initiativen für ihr Engagement gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus aus. Er ist nach dem früheren Zentralratspräsidenten Paul Spiegel (1937-2006) benannt. 2016 erhielt der Verein „Gesicht zeigen!“ die Auszeichnung.

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Steinmeier warnt vor der Bagatellisierung von Nazi-Verbrechen

Steinmeier warnt vor der Bagatellisierung von Nazi-Verbrechen

28.05.2018News

Bundespräsident spricht beim Festakt zum 60-jährigen Bestehen der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

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Berlin (epd). Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat zum 60-jährigen Bestehen der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste vor einer Bagatellisierung der nationalsozialistischen Verbrechen gewarnt. Historische Aufklärung und politische Verantwortung seien Wesenskern der Demokratie in Deutschland, erklärte Steinmeier bei einem Festakt in der Französischen Friedrichstadtkirche zu Berlin. Die Verantwortung für die eigene Geschichte anzunehmen sei ein langer, mitunter mühevoller Prozess gewesen, der aber zu keinem Zeitpunkt gegen Deutschland oder die Deutschen gerichtet gewesen sei. An dem Festakt nahmen rund 500 Gäste aus dem In- und Ausland teil, darunter Holocaust-Überlebende und ehemalige Freiwillige der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste.

Zur Übernahme der Verantwortung für die eigene Geschichte gebe es für die Deutschen auch heute keine Alternative, ergänzte der Bundespräsident. Schande zögen diejenigen auf sich, die erneut die Verbrechen des Vernichtungskrieges und des Völkermords bagatellisieren, sagte er mit Blick auf aktuelle „geschichtsrevisionistische Manöver“, allerdings ohne konkrete Namen oder Parteien zu nennen.

Mehr Geld für Gedenkstätten

Die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste war am 30. April 1958 in Berlin auf der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) als Reaktion auf die nationalsozialistischen Verbrechen gegründet worden. Seit 60 Jahren engagiert sich die Initiative mit Freiwilligendiensten in Israel, Polen, Russland, Frankreich und anderen Ländern sowie in der Gedenkstätten- und Bildungsarbeit gegen Antisemitismus, Rassismus und Geschichtsvergessenheit.

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Magazin „welt-sichten“ wird zehn

Magazin „welt-sichten“ wird zehn

28.05.2018News

Die Zeitschrift „welt-sichten“ rückt seit zehn Jahren Entwicklungspolitik und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt

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Frankfurt a.M. (epd). Die Zeitschrift „welt-sichten“ feiert ihren zehnten Geburtstag. Von Welthandel über Tourismus, Müll, Internet, Religion bis Umwelt: Themen sind globale Entwicklungen und ihre Folgen in den Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Das Magazin in kirchlicher Trägerschaft möchte in Politik und Gesellschaft Debatten über Fragen der Entwicklungspolitik fördern, erläutert Chefredakteur Bernd Ludermann. Mit neun gedruckten Ausgaben pro Jahr und dem Online-Auftritt versteht es sich als Forum, das Neugier auf die Welt weckt und Denkanstöße gibt.

Das Magazin liefere seit zehn Jahren gelungene und oft überraschende Sichten auf eine sich dramatisch verändernde Welt, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes Entwicklungspolitik (Venro), Bernd Bornhorst. „'welt-sichten' verbindet Menschen, die sich engagieren für eine nachhaltige Gestaltung einer gerechten Globalisierung“, fügte Bornhorst hinzu, der die Abteilung Politik und globale Zukunftsfragen beim katholischen Hilfswerk Misereor leitet, das zu den Herausgebern der Zeitschrift gehört. „Dafür brauchen wir 'welt-sichten' auch in Zukunft.“

Vom Leben auf anderen Kontinenten

Die Auflage von „welt-sichten“ beträgt zwischen 4.500 und 4.800 Exemplare pro Heft, je nach Thema. Seit April wird das Magazin, das in Frankfurt am Main erscheint, auch im Bahnhofsbuchhandel vertrieben. Herausgeber ist der Verein zur Förderung der entwicklungspolitischen Publizistik, dem protestantische und katholische Entwicklungsorganisationen in Deutschland und der Schweiz angehören. Das erste Heft Anfang 2008 behandelte die „globale Ungleichheit“.

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Trinitatis

26.05.2018News

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Am ersten Sonntag nach Pfingsten begehen Christen den Dreifaltigkeitssonntag. Dieser Tag wird auch Trinitatis genannt und geht nicht auf ein konkretes Ereignis im Leben Jesu zurück. Im Mittelpunkt steht die Heilige Dreifaltigkeit aus Gott, Sohn und Heiligem Geist – das ist auch die Bedeutung des lateinischen Namens „Trinitatis“ („drei“ und „Einheit“) für das Fest. Im Kirchenjahr beginnt mit Trinitatis eine Zeit ohne große Feste. Damit geht die große Entwicklung zu Ende, die von Weihnachten aus den Bogen über Ostern bis Pfingsten spannt. Die nachfolgenden Sonntage werden daher durchgezählt als erster, zweiter, dritter usw. „Sonntag nach Trinitatis".

Trinitatis wurde erst im 14. Jahrhundert fester Bestandteil des Kirchenjahres. Einheitliche Bräuche oder eine Festtradition gibt es nicht. Eine beliebte Darstellung in der Kunst zeigt Gottvater mit dem leidenden Christus, über ihnen schwebt der Geist in Form einer Taube.

epd/ekd.de

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Kirchentag will Auseinanderdriften der Gesellschaft zum Thema machen

Kirchentag will Auseinanderdriften der Gesellschaft zum Thema machen

25.05.2018News

Die „gespaltene Mitte“ der Gesellschaft sei ein ganz zentrales Thema, sagte Kirchentagspräsident Hans Leyendecker

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©epd-Bild/Friedrich Stark

Kirchentagsgeneralsekretärin Julia Helmke, Kirchentagspräsident Hans Leyendecker und die westfälische Präses Annette Kurschus (von links).

München (epd). Der Deutsche Evangelische Kirchentag 2019 in Dortmund wird das Auseinanderdriften der Gesellschaft zu einem inhaltlichen Schwerpunkt machen. Die „gespaltene Mitte“ der Gesellschaft sei ein ganz zentrales Thema, sagte Kirchentagspräsident Hans Leyendecker in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).

„Obwohl es uns heute so gut geht wie wohl nie zuvor, haben die Ängste vieler Menschen zugenommen, was nicht allein mit einer Aversion gegen Flüchtlinge oder den Islam zu tun hat, sondern mit Problemen im eigenen Umfeld – am Arbeitsplatz oder in der Stadt“, fügte er hinzu. Es sei deshalb ein wichtiges Projekt des nächsten Kirchentages, dass „diese möglicherweise auch diffusen Ängste eine Stimme bekommen“.

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