Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Tag der Architektur: Ausflüge zu Architektur

Tag der Architektur: Ausflüge zu Architektur

 

Service

Tag der Architektur

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Bedburg: Die Friedenskirche der Evangelischen Kirchengemeinde Bedburg-Niederaußem-Glessen hat barrierefreie offene Räumlichkeiten für zukunftsorientierte Gemeindearbeit bekommen. Samstagvormittag ist das Gemeindezentrum für Besuche geöffnet.

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Studie "Junge - aktiv - evangelisch in NRW!": Konfirmandenarbeit leistet wertvollen Beitrag

Studie "Junge - aktiv - evangelisch in NRW!": Konfirmandenarbeit leistet wertvollen Beitrag

Jung, aktiv, evangelisch: Archivfoto vom letzten Jugendcamp. Foto: Meike Böschemeyer

Studie "Junge - aktiv - evangelisch in NRW!"

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„Ehrenamtliches Engagement in der Kirche ist nicht nur eine binnenkirchliche Angelegenheit“, sagte Prof. Dr. Friedrich Schweitzer, Religionspädagoge an der Evangelischen Fakultät der Universität Tübingen und zuständig für die Studie, bei der Präsentation der Ergebnisse. Vielmehr engagierten sich junge Menschen in vielen Bereichen innerhalb und außerhalb der Kirche in einem hohen Maße.

Die Studie habe gezeigt, dass Ehrenamt keineswegs etwas für das dritte Lebensalter sei, wie vielfach auch in der Kirche angenommen werde. Vielmehr seien es gerade die 14- bis 24-Jährigen, die sich am stärksten ehrenamtlich engagierten.

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Köln: Thora, Koran, Bibel - den Schriften auf der Spur

Köln

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Zusammen mit der Melanchthon-Akademie laden der Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen und der Liberal-Islamische Bund zu dem interreligiösen Projekt ein, bei dem miteinander "Schriftgespür" entwickelt werden soll. Für alle Interessierten: Vorweg gibt es einen Informationsabend.

Thora, Koran und Bibel im Blick: Wie gehen Jüdinnen und Juden, Muslima und Muslime sowie Christinnen und Christen mit ihren Schriften um, auch mit Widersprüchlichkeiten? Wie beten sie? Was bedeutet heilig? Was kadosch? Was ist Segen? Wie stellen sich Juden, Christen und Muslime die Gottesbeziehung vor? Welche der drei Religionen hat wen wie beeinflusst? Diese und weitere Fragen sollen in dem Studienjahr diskutiert werden.

Das „Schriftgespür“ soll aber auch mit Geschmack und Gehör praktisch umgesetzt werden. So sind neben den Studienabenden auch Exkursionen und Begegnungen geplant.

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Flüchtlingspolitik: "Eine solche Politik ist nicht hinnehmbar"

Flüchtlingspolitik: "Eine solche Politik ist nicht hinnehmbar"

Flüchtlingsberater der Diakonie sehen die Menschenwürde in der aktuellen Asylpraxis und -gesetzgebung immer häufiger wesentlich eingeschränkt.

Flüchtlingspolitik

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Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) übt scharfe Kritik an der europäischen Flüchtlingspolitik. Die EU lagere systematisch Verantwortung aus und bezahle andere Staaten für die Abwehr oder die Aufnahme von schutzsuchenden Menschen, erklärt der rheinische Präses Manfred Rekowski, Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der EKD. „Allen politischen Verantwortlichen muss klar sein, was es heißt, das Asylrecht anzutasten und den Flüchtlingsschutz kleinzumachen: Menschen werden an Grenzen abgewiesen, von Land zu Land weitergeschickt, oder sie kommen in Seenot um.“ Eine solche Politik der ausgelagerten Verantwortung sei nicht hinnehmbar, betont Rekowski anlässlich des Weltflüchtlingstages. „Nehmen wir in Kauf, was jenseits unserer Grenzen in libyschen Lagern geschieht und dass Jahr um Jahr tausende Menschen im Mittelmeer ertrinken, bleibt das für uns in Europa nicht folgenlos. Unsere eigene Würde, ja, unsere Humanität droht daran zugrunde zu gehen.“ „Fatal“ – wenn nicht mehr nach Fluchtgründen gefragt wird Der Theologe nennt es „fatal“, wenn im europäischen Asylrecht demnächst nicht mehr nach den Fluchtgründen gefragt werde. „Wenn nur noch geprüft wird, ob es einen anderen sogenannten 'Sicheren Drittstaat' gibt, in den man die Menschen abschieben kann, wird die Genfer Flüchtlingskonvention infrage gestellt.“ Rekowski mahnt, die Perspektive der schutzsuchenden Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren: „Sie fliehen vor Krieg und Gewalt, weil ihre Lebensgrundlagen zerstört wurden, als politisch Verfolgte oder weil sie eine Zukunft suchen, die es in ihrem Land für sie nicht gibt.“

Industrieländer sind mit für Fluchtursachen verantwortlich Für die Fluchtursachen seien auch die Industrieländer mit verantwortlich, sagt der rheinische Präses. „Viele Flüchtlinge fliehen vor Folgen, die unsere Politik, unser Wirtschaften und unser Lebensstil mitverursacht haben - ob Waffenexporte, Konfliktrohstoffe oder Klimawandel.“ Statt Symbolpolitik oder nationalen Alleingängen seien solidarische und menschenrechtsorientierte Lösungen gefragt, fordert der EKD-Migrationsexperte. „Wir brauchen wirksame Masterpläne für die Bekämpfung von Fluchtursachen, für besseren Flüchtlingsschutz und für eine moderne Einwanderungspolitik.“ Nicht alle Schutzsuchenden seien in Deutschland asylberechtigt, erklärte Rekowski weiter. Genau deshalb seien jedoch faire und individuelle Asylverfahren erforderlich. Ob dies in den geplanten „Anker-Zentren“ gewährleistet werden könne, sei sehr fraglich.

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Magazin: Erfahrungen aus der Stille

Magazin: Erfahrungen aus der Stille

Magazin

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 25 Jahre Haus der Stille, 25 Jahre Erfahrungen von Menschen, die durch Stille und Einkehr in besonderer Weise in Kontakt mit Gott getreten sind. „Im Raum der Stille“ erzählt davon und macht mit vielfältigen Beiträgen, großzügiger Gestaltung und Bebilderung Lust auf Stille. 

Über Sinn und Heilsamkeit von christlicher Kontemplation und Herzensgebeten, schreibt der Theologe und Pädagoge Rüdiger Maschwitz. Eine Teilnehmerin und eine Kursleiterin erzählen von ihren Erfahrungen bei den Oasentagen im Haus der Stille. Einzelgäste berichten von ihrem persönlichen Rückzug in die Stille. Die Einrichtungsleiterin Irene Hildenhagen beschreibt, wie Exerzitien helfen, im Alltag aufmerksam für die Gegenwart Gottes zu sein.

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Evangelischer Raiffeisen-Kongress: Genossenschaften geben Heimat und Sicherheit

Evangelischer Raiffeisen-Kongress: Genossenschaften geben Heimat und Sicherheit

Idee mit Zukunftspotenzial: Raiffeisen und Genossenschaften waren Thema des Kongresses in Bonn.

Evangelischer Raiffeisen-Kongress

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Diese zeige neue Kraft angesichts der Krisen des kapitalistischen Wirtschaftens, so Vogelsang zum Abschluss des Kongresses, der gemeinsam von Evangelischen Akademie im Rheinland, dem Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD, dem Seminar für Genossenschaftswesen der Universität Köln und der Stiftung Sozialer Protestantismus veranstaltet wurde.

Der Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, Prof. Dr. Gerhard Wegner, sprach von einem neuen Interesse an Genossenschaften: „Angesichts der Entfremdung fördern Genossenschaften des Heimatgefühl der Menschen. In diesem Feld sind neue Bedürfnisse in Dörfern und Stadtteilen gewachsen. Da greifen Genossenschaften in vielen Bereichen.“

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Barcamp glaubensreich: „Weniger verwalten, mehr gestalten“

Barcamp glaubensreich: „Weniger verwalten, mehr gestalten“

Schon bei den vorherigen Netzwerktreffen wurde intensiv darüber beraten, wie Kirche und Gemeinde gestaltet werden können

Barcamp glaubensreich

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Katja Königstein

Frau Königstein, Sie fahren am 30. Juni zum Barcamp glaubensreich nach Köln. Was erwarten Sie vom Treffen?

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Freiwilligendienst: „Israel eignet sich nicht für Small-Talk“

Freiwilligendienst: „Israel eignet sich nicht für Small-Talk“

Was erwartet uns in Nes Ammim? Darüber tauschen sich Berit Hoffmann, Daniel Friesen, Judith Cantu Flores Reimann und Paul Bochynek (v.l.n.r.) beim Vorbereitungsseminar aus.

Freiwilligendienst

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„Es war ruhig, und es war friedlich“, beschreibt Daniel Friesen den Eindruck, den er in Israel vom Ort Nes Ammim im Norden des Landes bekommen hat. Der Abiturient war mit der evangelischen Gemeinde Kartäuserkirche aus Köln bei einer Studienreise unterwegs gewesen und hatte im Hotel des christlichen Dorfes Nes Ammim übernachtet. „Man spürt als Gast, dass hier Menschen als Gemeinschaft wirken“, sagt der junge Kölner. Und weil ihn das nachhaltig beeindruckt hat, wird er ab August selbst ein Teil dieser Gemeinschaft sein und ein Jahr lang einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst in Nes Ammim leisten.

Ein „Zeichen der Völker“

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Mitmachaktion zur Fifa-Fußballweltmeisterschaft 2018: Beste Fußballstadion-Hymne gesucht

Mitmachaktion zur Fifa-Fußballweltmeisterschaft 2018

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Egal, ob kleiner Chor, Spontan-Duo, Trio, Quartett oder die gesamte Fangemeinde beim Public-Viewing im Kirchhof, egal ob Kantorei oder Posaunenchor: Ölt die Kehlen und covert eine der großen Stadionhymnen! Lasst Euch was einfallen, singt ganz in Eurem Stil. Nehmt das alles auf Video auf – Handyvideo reicht! Wir sammeln die Videos so ein:

Whatsapp: Video an 01737218451oderwetransfer.com: Video dann an die Mailadresse online@ekir.deIm Browser wetransfer.com aufrufen und z. B. die free-Version wählen oder die Wetransfer-App wählen

Der beste Act gewinnt. Der Preis: ein faires Final-FresspaketStart: mit dem Auftaktspiel der Fifa-Fußballweltmeisterschaft in Russland am Donnerstag, 14. Juni 2018Einsendeschluss: Montag, 9. Juli 2018. Damit das faire Final-Fresspaket noch rechtzeitig bei Euch ankommt.

In der Jury wird auch Fußballfan Manfred Rekowski, der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, sitzen.  

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Ausländerpfarramt: Offene Türen für Flüchtlinge

Ausländerpfarramt: Offene Türen für Flüchtlinge

Pfarrer Siegfried Pick im Gespräch mit Migrantinnen. Die Beratung in Asylverfahren gehört zu den Hilfen, die das Ausländerpfarramt anbietet.

Ausländerpfarramt

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Herr Pick, im Juni 1988 haben Sie als Pfarrer für Ausländerarbeit im Kirchenkreis An Nahe und Glan Ihre Arbeit begonnen, damals noch als Modellprojekt. Was sehen Sie heute als Ihren größten Erfolg an?

Der größte Erfolg ist, dass wir 30 Jahre lang kontinuierliche Arbeit machen konnten. Als ich angefangen habe, war die Stelle auf fünf Jahre befristet. Der Auftrag der Landeskirche lautete, in den zu Rheinland-Pfalz gehörenden Kirchengemeinden gemeindebezogene Flüchtlingsarbeit zu gestalten. Heute umfasst unser Team 15 Hauptamtliche, 20 Honorarkräfte und rund 150 Ehrenamtliche, die verbindlich mit uns zusammenarbeiten. Wir haben ein Netzwerk von Gemeindegruppen im gesamten Kirchenkreis. Wir sind auch sehr froh, dass die evangelische Kirche immer eine klare Position für die Rechte der Flüchtlinge und das Menschenrecht auf Asyl eingenommen hat. Unsere Arbeit ist Ausdruck dafür. Wir haben eine starke Rückendeckung für das, was wir tun und wofür wir uns engagieren.

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Flüchtlingshilfe in Griechenland: Faire Arbeit und ein Leben in Frieden

Flüchtlingshilfe in Griechenland: Faire Arbeit und ein Leben in Frieden

Eröffnung des neuen Naomi-Projekts für Flüchtlinge im Jahr 2017, u.a. mit Doris Peschke (CCME, v.l.) und Kirchenrat Rafael Nikodemus.

Flüchtlingshilfe in Griechenland

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Beratung, Begleitung und humanitäre Hilfe – das ist eine Säule des Naomi-Projekts, einer Flüchtlingshilfeinitiative in Thessaloniki/Griechenland, die unter anderem von der rheinischen Kirche unterstützt wird. Die zweite Säule bilden integrationsfördernde Maßnahmen Sprachkurse, sowie Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen, unter anderem in einer Nähwerkstatt.

Insbesondere die Textilwerkstatt ist in den letzten Monaten ausgeweitet worden und bietet inzwischen ein professionelles Produktangebot. Im Jahr 2017 wurden über 1300 Jacken hergestellt, zwei Flüchtlinge aus Benin und Kongo sind mittlerweile halbtags fest angestellt. Weitere Flüchtlinge erhalten Sozialhilfen für die Heimarbeit.

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Köln: Auszeichnung für Frauenorganisation in Honduras

Köln: Auszeichnung für Frauenorganisation in Honduras

Ausgezeichnete und Ehrende anlässlich der Verleihung der Pfarrer-Georg-Fritze-Gedächtnisgabe 2018.

Köln

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Namensgeberin der ausgezeichneten Organisation ist die Grundschullehrerin und Frauenrechtlerin Visitación Padilla (1882-1960). Seit mehr als drei Jahrzehnten kämpft Visitación Padilla für den Schutz und die Stärkung der Menschenrechte für Frauen in dem zentralamerikanischen Land. Den mit 10.000 Euro dotierten Preis verleiht der Kirchenkreis Köln-Mitte.

„Niemand wäre besser geeignet, um dieser Frauenrechtsorganisation die Ehre zu erweisen“, kündigte Stadtsuperintendent Rolf Domning, auch Superintendent des Kirchenkreises Köln-Mitte, die frühere Ministerin an. Das Heimatland von Visitación Padilla lernte sie bereits zu Beginn ihrer Amtszeit kennen, in Folge des dort wütenden Hurricane Mitch.

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Buch: Glaubenspraxis – konkret und persönlich

Buch: Glaubenspraxis – konkret und persönlich

Buch

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Glaube und Zweifel, die Beziehungen zwischen Religion, Kultur und Herkunft , die Frage, ob es einen Fußballgott gibt und wie gut Geld und Gott zusammenpassen – das sind nur einige der die Themen, die Stephan Hermsen in den Gesprächen aufgreift. Entstanden sind die Interviews im Rahmen einer Reihe in der NRZ (Neue Ruhr/Rhein Zeitung), in dem Buch „Woran wir glauben“ sind sie in ausführlicher Form aufbereitet.  

So lernen Leserinnen und Leser unter anderem das  junge muslimische Autorenpaar Jasamin Ulfat-Seddiqzai und Mansur Seddiqzai aus Essen kennen. Sie erklären, warum es ihnen wichtig ist, Glaubensvorstellungen auch zu hinterfragen und warum sie Islamunterricht an Schulen als notwendig erachten, dass Kopftuch-tragen und eine liberale Haltung kein Gegensatz sind und warum sie  ihre Tochter bewusst in einen katholischen Kindergarten schicken.

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KEK-Vollversammlung: Zukunft für Europa suchen

KEK-Vollversammlung: Zukunft für Europa suchen

Kirchen-Familie: Delegierte, Beratende, Stewards und Staff, Jugendliche und Gäste der Vollversammlung 2018 der Konferenz Europäischer Kirchen.

KEK-Vollversammlung

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Populismus, Nationalismus, Brexit. Die KEK-Vollversammlung 2018 war ein „Kontrapunkt“ im Blick auf die Zukunft Europas, sagt Landeskirchenrat Markus Schaefer, stellvertretender Leiter der Abteilung Theologie und Ökumene im Düsseldorfer Landeskirchenamt. Unter dem biblischen Motto „Ihr werdet meine Zeugen sein“ tagten in Novi Sad mehr als 400 Delegierte, Berater, Stewards, Jugendliche, Mitarbeitende und Ehrengäste.

Die Auslandsbischöfin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bosse-Huber, hat eine Entfremdung von der EU beklagt. "Für die Menschen heute ist ein Leben in Frieden so selbstverständlich geworden, dass Europa als Friedensprojekt keine Strahlkraft mehr begründen kann", sagte Bosse-Huber in Novi Sad. Paradoxerweise sei ein Hauptgrund für die bei manchen Menschen anzutreffende Entfremdung von der EU also gerade deren großer Erfolg.

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Sommersammlung: Spenden und „Hoffnung geben“

Sommersammlung: Spenden und „Hoffnung geben“

Gegen ein geringes Entgelt werden im Weezer „Café Konkret" Lebensmittel an Bedürftige abgegeben.

Sommersammlung

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Das Motto der diesjährigen Aktion heißt „Hoffnung geben“. Das Geld, das bei der Sommersammlung zusammenkommt, fließt in Projekte vor Ort  wie ehrenamtliche Besuchsdienste, Hausaufgabenbetreuung oder Initiativen für  Geflüchtete und  Bedürftige.

Ein Beispiel ist das ökumenische „Café Konkret“ in Weeze. Die Einrichtung der Caritas und der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden, unterstützt etwa 80 bedürftige Haushalte mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs. Außerdem beraten die Mitarbeitenden Menschen, die in Notsituationen geraten sind. 

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Raiffeisenjahr: „Genauso verfahren wir“

Raiffeisenjahr: „Genauso verfahren wir“

Ekkehard Thiesler, Jahrgang 1965, ist Bankier und Wirtschaftswissenschaftler. Promoviert hat er über das Thema „Zukunftsfähigkeit von genossenschaftlichen Primärbanken in Deutschland“. Seit 2005 ist er Vorstandsvorsitzender der KD-Bank.

Raiffeisenjahr

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Wie wichtig ist Friedrich Wilhelm Raiffeisen für das Selbstverständnis der KD-Bank?

Sehr wichtig. Und zwar deswegen, weil die Gründerväter eine christliche Genossenschaftsbank ins Leben rufen wollten, die wie bei Raiffeisen nach dem Prinzip „Einer für alle, alle für einen“ funktioniert. Das bedeutete konkret: Wer Geld für einen guten Zweck brauchte, sollte es bekommen – nicht als Almosen, sondern als Darlehen oder Kredit. Und wer gerade etwas Geld übrig hatte, gab es an eine Geldsammelstelle, also die Bank, damit es für gute Zwecke verwendet werden konnte. Schon vor dem Ersten Weltkrieg kam die Idee auf, eine solche Bank zu gründen, die speziell für Kirche und Diakonie da ist. Anders als bei Aktiengesellschaften sollte diese genossenschaftlich organisierte Bank nicht dem Selbstzweck dienen, um möglichst hoch an der Börse gehandelt zu werden.

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Tag der Organspende: „Eine Chance, Nächstenliebe zu leben“

Tag der Organspende: „Eine Chance, Nächstenliebe zu leben“

Pfarrer i.R. Wolfgang Dorp, Jahrgang 1950, lebt in Alfter bei Bonn. 22 Jahre lang arbeitete er als Pfarrer in der Kirchengemeinde Swisttal bei Bonn. Ab 2009 übernahm er eine Pfarrstelle mit besonderem Auftrag im Kirchenkreis Saar-West.

Tag der Organspende

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Sie haben eine neue Niere transplantiert bekommen. Wie geht es Ihnen heute mit dem Spenderorgan?

Mir geht es sehr gut. Ich fühle mich drei Jahre nach der Transplantation um einiges kräftiger, stärker, belastbarer. Zudem bin ich in der glücklichen Lage, dass ich nach der Operation keine nennenswerten Komplikationen hatte. Auch vertrage ich die Medikamente, die ich nun täglich nehmen muss, sehr gut.

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Friedensdienst: Die Perspektive wechseln und dem Frieden dienen

Friedensdienst: Die Perspektive wechseln und dem Frieden dienen

Einsatz in der Küche: Tomás Källsten arbeitet Hand in Hand mit den anderen Mitarbeitern im Hackhauser Hof - wie mit India Wegner.

Friedensdienst

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Im Hackhauser Hof läutet die Mittagsglocke. Es duftet nach Minestrone und Tomás Källsten hüpft frohen Schrittes die Holzstufen aus dem Dachgeschoss der Jugendbildungseinrichtung hinunter. Häufig übernimmt er selbst den Küchendienst und deckt den Tisch für die vielen Gäste und Mitarbeitenden im Haus. Heute haben andere das Essen vorbereitet. Denn der 19-Jährige begleitet in diesen Tagen ein Seminar für Jugendliche. „Jeder Tag hier ist anders, das ist das schönste an der Arbeit“, sagt der junge Argentinier, während er sich an den Tisch setzt.

Vor zwei Jahren war in seiner kleinen Gemeinde in Argentinien ein junger Mann aus Deutschland zu Gast. Der „Freiwillige Friedensdienst“ hatte ihn nach Gualeguaychu geführt. „Als ich dann selbst mit der Schule fertig war und nicht wusste, was ich studieren sollte, da musste ich wieder an den Freiwilligendienst denken“, erzählt Tomás Källsten. Zeit zur beruflichen Orientierung wünschte er sich, für ein Abenteuer, um andere Menschen, andere Kulturen und andere Gemeinden kennenzulernen, dem Frieden zu dienen.

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Ökumene: Ökumenisches Zentrum geht an den Start

Ökumene

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Nach zwei Jahren Gesprächen, Diskussionen und Klärungen auf verschiedenen Ebenen haben sowohl die Evangelische Kirche im Rheinland als auch das Erzbischöfliche Generalvikariat in Köln dieses Projekt genehmigt.

Evangelische und katholische Pfarrer, Pastorale Dienste, Presbyterium, Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat freuen sich auf die zukünftig engere Zusammenarbeit an einem Ort, zeichenhaft für Christinnen und Christen in ganz Mettmann.

Die Beratungen darüber, in welcher Weise die evangelische Kirche in Metzkausen zukünftig genutzt wird, werden nun erst beginnen. Fest steht aber, dass die Tafel der Diakonie ihren Standort im evangelischen Gemeindehaus behalten wird.

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Erasmus-Projekt: Unterstützung für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Erasmus-Projekt: Unterstützung für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

Unter anderem mit Musik versuchen Ehrenamtlich im Transitlager in Tompa den Flüchtlingen den Aufenthalt zu erleichtern

Erasmus-Projekt

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Hintergrund ist die Erkenntnis, dass das Engagement für Flüchtlinge und Migrantinnen und Migranten eine gesamteuropäische Herausforderung ist, die von zahllosen Ehrenamtlichen in vielen Ländern übernommen wird. Die Ehrenamtlichen brauchen für ihre Arbeit Unterstützung auf verschiedenen Ebenen.

Das Programm „Train the unknown trainer“ wurde vom Europäischen Gebiet der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen initiiert und bringt Organisationen aus Deutschland, Estland, Italien, Tschechien und Ungarn zusammen um eine Agenda zu entwickeln, die den Ehrenamtlichen hilft,  ihre Arbeit mit und für Flüchtlinge zu tun. Für die Evangelische Kirche im Rheinland sind in diesem Gremium das Evangelische Erwachsenenbildungswerk und die Philippus-Akademie des Kirchenkreises Gladbach-Neuss vertreten.

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