Evangelische Friedenskirche

Informationen und Eindrücke aus unserer Gemeinde

Genossenschafts-Beispiel zum Raiffeisen-Jubiläum: Ärmel hoch!

Genossenschafts-Beispiel zum Raiffeisen-Jubiläum: Ärmel hoch!

Jaudat Sido stammt aus dem syrischen Aleppo. Er hat das Modelabel „Hudhud couture and vintage“ mitgegründet und nutzt die Werkstatt der Tuwas Genossenschaft.

Genossenschafts-Beispiel zum Raiffeisen-Jubiläum

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Drei Schneiderpuppen im Schaufenster und der Schriftzug „Nähzimmer“ verraten: Hier befindet sich die Nähwerkstatt der Tuwas Genossenschaft im niederrheinischen Neukirchen-Vluyn, in der jede und jeder auch ohne vorherige Anmeldung willkommen ist. Zwei Stufen geht es hoch, dann steht man in einem hell erleuchteten länglichen Ladenlokal mit pastellfarbenen Wänden.

Auf einem Ständer am Eingang werden Taschen, jede ein Unikat, zum Verkauf angeboten. In einem Regal reihen sich Gläser aneinander, gefüllt mit großen, kleinen, runden und eckigen Knöpfen. Weiter hinten stehen Nähmaschinen und liegen Stoffe auf Tischen.

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Multimediastory: Wege der Vielfalt

Multimediastory: Wege der Vielfalt

Multimediastory

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Nukleus des Engagements in Pskow ist das Heilpädagogische Zentrum (HPZ), das nun 25 Jahre besteht. Hier lernen Mädchen und Jungen mit geistigen und schwerstmehrfachen Behinderungen fürs Leben. Bis heute ist die Evangelische Kirchengemeinde Wassenberg Trägerin des HPZ. Die Rurtal-Schule im Kreis Heinsberg ist von Beginn an eng verbunden mit dem HPZ.

Ihren 15. Geburtstag feierte die Frühförderstelle "Limpopo". Hier erhalten Kinder mit Behinderungen gleich zu Beginn ihres Lebens Diagnostik und erste Therapien. Aus dem Kirchenkreis Lennep wird das Limpopo bis heute gefördert.

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KonfiCup 2018: 6. EKD- KonfiCup geht in die Hannoverische Kirche

KonfiCup 2018: 6. EKD- KonfiCup geht in die Hannoverische Kirche

Die Gewinner des 6. EKD-KonfiCups kommen aus der Gemeinde Harsefeld in der Hannoverischen Kirche.

KonfiCup 2018

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Den dritten Platz belegte die Mannschaft aus Sandesneben aus der Nordkirche, die mit 4:0 gegen das Team aus Haßloch aus der pfälzerischen Kirche gewonnen hat.

Insgesamt neun Mannschaften mit 12 Konfirmandinnen und Konfirmanden haben sich in landeskirchlichen Vorentscheidungen für den EKD-KonfiCup qualifiziert, der auf der Ostkampfbahn am RheinEnergie-Stadion mit Unterstützung des Fußball-Verband Mittelrhein e.V., des Deutschen Fußballbundes und der DFL-Stiftung im Vorfeld des DFB-Pokalfinales der Frauen ausgetragen wurde.

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Engagement: Was hat Pfingsten mit Flüchtlingen zu tun?

Engagement: Was hat Pfingsten mit Flüchtlingen zu tun?

Deutsch unterrichten, Fahrräder reparieren – viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit. Der Glaube und der Wunsch, aktive Nächstenliebe zu üben, sind eine wichtige Motivation

Engagement

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Pfarrer Helge Hohmann ist Beauftragter für Zuwanderungsarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen

Seit dem „Flüchtlingssommer“ 2015 haben sich in Deutschland bis zu acht Millionen Menschen für geflüchtete Menschen engagiert, viele davon in Kirchengemeinden und diakonischen Beratungsstellen für Flüchtlinge. Ging es zunächst darum, das Ankommen und die Aufnahme von Asylsuchenden in Deutschland zu gestalten, steht heute die  Begleitung im Asylverfahren und im Integrationsprozess im Mittelpunkt.

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WCRC: Neue Präsidentin des europäischen Gebiets gewählt

WCRC: Neue Präsidentin des europäischen Gebiets gewählt

 

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Martina Wasserloos-Strunk

WCRC

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Pfingsten 2018: "Wir sind's noch nicht, wir werden's aber"

Pfingsten 2018: "Wir sind's noch nicht, wir werden's aber"

 

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Pfingsten 2018

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Eine Übersicht von Pfingstgottesdiensten in der rheinischen Kirche gibt es hier.

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Schulen: Unterwegs in Gottes Welt: Material bestellen

Schulen: Unterwegs in Gottes Welt: Material bestellen

Die Einschulung gut in Erinnerung behalten, dabei wollen die evangelischen Landeskirchen in NRW mit ihrem Projekt "Unterwegs in Gottes Welt" unterstützen. Foto: Fotolia - Kzenon

Schulen

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Deshalb gestalten viele Schulen in Zusammenarbeit mit der örtlichen Kirchengemeinde Gottesdienste. Bei der Gestaltung der Gottesdienste möchten die evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen die Verantwortlichen in Schulen und Gemeinde unterstützen: Das Projekt "Unterwegs in Gottes Welt" bietet kostenfreie Materialien zur Gestaltung des Schulgottesdienstes und zur Gestaltung des weiterführenden evangelischen Religionsunterrichts.

Für den Schulstart in der Grundschule mit der gut Botschaft "Heute beginnt dein neuer Weg. Und wohin er dich auch führen wird, du bist nicht allein." steht Lehrerinnen und Lehrern ein Materialpaket zur Verfügung: Es besteht aus je einem Bilderbuch für die Schülerinnen und Schüler der Lerngruppe, herausgegeben vom Evangelischen Literaturportal (Göttingen). Die Illustratorin Katja Gehrmann hat in dem Buch ein Schulwegabenteuer zu dem Lied „Gott gab uns Atem“ kindgerecht gestaltet. Das Lied findet sich gesungen und instrumental auf CD in dem Buch eingelegt. Zusätzlich enthält das Paket eine Elternbroschüre, Arbeitshilfen für verschiedene Gottesdienste und einen weiterführenden Religionsunterricht. In je 50er-Päckchen können darüber hinaus Ausmal-Postkarten zum Verteilen nach dem Gottesdienst bestellt werden.

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Nacht der Kirchen an Pfingstsonntag im Saarland: „Ökumene funktioniert“

Nacht der Kirchen an Pfingstsonntag im Saarland: „Ökumene funktioniert“

Laden zur Nacht der Kirchen ein (v. r.): Dominik Holl (Pressestelle Bistum Trier), Sofia Csöff (Klinikseelsorge Saarlouis), Superintendent Christian Weyer, Kordula Wilhelm-Boos (Klinikseelsorge), Helmut Paulus (Öffentlichkeitsarbeit der Ev. Kirchenkreise

Nacht der Kirchen an Pfingstsonntag im Saarland

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„Die Nacht der Kirchen zeigt auf besondere Weise, wie gut bei uns im Saarland die Ökumene funktioniert“, freut sich Christian Weyer, Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Saar-West. Viele evangelische und katholische Gemeinden haben gemeinsam  ein Programm auf die Beine gestellt, etwa in Homburg, Wadern, Völklingen oder Landsweiler.

War die „Nacht der Kirchen“ in den ersten Jahren noch auf die Landeshauptstadt Saarbrücken konzentriert, ist sie mittlerweile im ganzen Saarland angekommen. Das Programm in den 47 Gotteshäuser ist unterschiedlich und vielfältig: Musik, Licht, Tanz, Kabarett, Filme, Gastfreundschaft aber auch bei Stille und Gebet. Die Gemeinden laden dazu ein,  ihre Kirchenräume neu zu entdecken und anders zu erleben.

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Projekte in Kirche und Diakonie: KD-Bank-Stiftung schüttet 160.000 Euro aus

Projekte in Kirche und Diakonie

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Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Vorsitzender des Stiftungsvorstands, stellt fest: „Die Vielfalt der Projekte zeigt, wie Kirche und Diakonie eine wichtige gesellschaftliche Rolle übernehmen. Sie setzen sichtbare Schwerpunkte in nachhaltigen Fragen und haben mit niederschwelligen Angeboten die Gefährdetenhilfe gut im Blick.“ Vier Leuchtturmprojekte, die überregional, innovativ oder von besonderer Bedeutung für Kirche und Gesellschaft sind, erhalten ebenfalls Mittel aus der KD-Bank-Stiftung. Die Stiftung St. Matthäus in Berlin bekommt finanzielle Unterstützung für das Symposium „Herzbeben“ bei der 7. Nacht der Religionen. 3 Teilnehmende am Labor für soziale Innovationen „INTRA Lab“, das u.a. von der Inneren Mission Darmstadt initiiert wird, erhalten Stipendien. Die Weiterführung der DiakonieKirche - Kirche im Quartier - der Wuppertaler Stadtmission wird durch einen finanziellen Zuschuss möglich und in Zusammenarbeit mit diakonischen Dortmunder Einrichtungen soll Menschen die Teilhabe am kommenden Deutschen Evangelischen Kirchentag in besonderer Weise ermöglicht werden. Bei der nächsten Ausschüttung geht es um die Bereiche  "Nachhaltiges Handeln in Gemeinden und Einrichtungen/Erhaltung kirchlicher Bausubstanz", "Ökumene: Projekte, die von Arbeitsbereichen gemeinsam getragen werden" und Altenarbeit.  Antragsberechtigt sind alle Mitglieder und Kunden der Bank. Informationen finden Sie im Internet unter: www.KD-Bank.de/Stiftung

 

ekir.de / KD-Bank-Stiftung / 14.05.2018

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Projekt Rwanda 2020: Junge Handwerker helfen Azubis in Ruanda

Projekt Rwanda 2020: Junge Handwerker helfen Azubis in Ruanda

„Rwanda 2020“ fußt auf der Arbeit des Mainzer Vereins „Geselle trifft Gazelle – Farben verbinden Kulturen“

Projekt Rwanda 2020

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Das Logo zum Projekt.

Die Initiative "Rwanda 2020: We share Handcraft" hat sich zum Ziel gesetzt, Wissen und Fertigkeiten zu teilen und so eine friedliche und nachhaltige Zukunft für alle zu ermöglichen. Sie wird getragen von einer Gruppe gemeinnützig engagierter Frauen und Männer aus Handwerk, Innungen, Unternehmen, sozialen Einrichtungen und Stiftungen.

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Himmelfahrt: Himmelfahrt ist Vatertag

Himmelfahrt: Himmelfahrt ist Vatertag

In der biblischen Überlieferung hat die Himmelfahrt keine zentrale Bedeutung. Sie ist ein Sinnbild, dass Jesus nicht mehr unter uns Menschen auf Erden weilt.

Himmelfahrt

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Aber auch in der biblischen Überlieferung ist Himmelfahrt kein zentrales Ereignis. Mit Ostern schließen drei von vier Evangelien ihren Bericht vom Leben und Wirken Jesu. Die Auferstehung ist das Schlusskapitel der Evangelien und der Schlüssel zur Deutung der Lebensgeschichte Jesu.

Nur Lukas berichtet von der Himmelfahrt Jesu: »und es geschah, als er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel« in seinem Evangelium (Lukas 24,51) und auch noch in der Apostelgeschichte. Die Himmelfahrt erwähnt sonst nur noch das Markus-Evangelium in einem später hinzugefügtem Schlusskapitel.

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Multimediastory: Konfirmation

Multimediastory: Konfirmation

 

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http://story.ekir.de/konfirmation

Multimediastory

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Taufe am Rhein: „Das fühlte sich durchweg richtig an“

Taufe am Rhein: „Das fühlte sich durchweg richtig an“

Pfarrer Mathias Bonhoeffer aus Köln tauft bei Stromkilometer 689,5 im Rhein.

Taufe am Rhein

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Spielte den ZDF-Pfarrer Tabarius: Schauspieler Simon Böer.

Herr Böer, warum haben Sie und Ihre Frau Ihre Kinder nicht als Babys zur Taufe getragen?

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Vor 200 Jahren wurde Karl Marx in Trier geboren: "Der Kampf war sein wirklicher Lebensberuf"

Vor 200 Jahren wurde Karl Marx in Trier geboren: "Der Kampf war sein wirklicher Lebensberuf"

Karl Marx Foto: John Jabez Edwin Mayal [Public domain], via Wikimedia Commons

Vor 200 Jahren wurde Karl Marx in Trier geboren

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Er war Philosoph, Ökonom, Journalist, Religionskritiker - und Flüchtling: Karl Marx (1818-1883), der Schöpfer der marxistischen Wissenschaftstheorie. Über ihn sagte sein lebenslanger Mitstreiter Friedrich Engels: "Der Kampf war sein Element. Mitzuwirken am Sturz der kapitalistischen Gesellschaft (...) und der Befreiung des modernen Proletariats (...), das war sein wirklicher Lebensberuf." Vor 200 Jahren, am 5. Mai 1818, wurde Karl Marx in Trier geboren.

Der Mann mit dem wallenden schwarzen Vollbart wurde zum Kritiker des Kapitalismus, der bürgerlichen Gesellschaft - und damit auch der Kirchen - schlechthin. Mehrfach hat man ihn als Aufrührer des Landes verwiesen. Der Vordenker einer "proletarischen Revolution" verbrachte fast sein ganzes Leben lang als Staatenloser im Exil.

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Ausstellung "Das Zeitalter der Kohle": Auf den Spuren des "Schwarzen Goldes"

Ausstellung "Das Zeitalter der Kohle": Auf den Spuren des "Schwarzen Goldes"

Blick in die Ausstellung im Ruhr Museum in Essen. Foto: Ruhr Museum / Deimel + Wittmar

Ausstellung "Das Zeitalter der Kohle"

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Teilschnittmaschine. Foto: Deutsches Bergbau-Museum Bochum, montan.dok

Auf dem Gelände des Welterbes Zollverein in Essen, der ehemals größten Steinkohlenzeche der Welt, präsentieren sie bis zum 11. November eine umfangreiche Schau zum "Schwarzen Gold" und seiner wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Bedeutung für Europa. "Kohle ist so was wie Aladdins Wunderlampe", sagte der Freiburger Historiker Franz-Josef Brüggemeier vor dem Start der Schau.

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Erster Weltkrieg: Nie wieder

Erster Weltkrieg: Nie wieder

Lehrpfad des deutsch-französischen Museums "Historial" auf dem Hartmannswillerkopf im Süd-Elsaß.

Erster Weltkrieg

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Dann Perspektivwechsel: Ein Sprecher trägt die Erinnerungen eines französischen Soldaten vor. Schon wieder geht das Morden los - und vielleicht morgen schon ist er nicht mehr der Verteidiger, sondern selbst der Angreifer. Die audiovisuelle Präsentation im "Historial" auf dem französischen Hartmannswillerkopf zitiert Originalberichte von Soldaten. Und sie führt die ganze Sinnlosigkeit des Krieges vor Augen, des Tötens und Getötetwerdens für ein paar Meter Erde.

Das "Historial" ist eine Mischung aus Museum, Begegnungszentrum und Erinnerungsort - und das erste deutsch-französische Projekt dieser Art zum Ersten Weltkrieg (1914-1918). Eröffnet haben es im vergangenen November der französische Präsident Emmanuel Macron und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

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Kultursommer Rheinland-Pfalz: Raiffeprüfung bestanden

Kultursommer Rheinland-Pfalz: Raiffeprüfung bestanden

 

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Kultursommer Rheinland-Pfalz

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Zu dem Poetry Slam "Raiffeprüfung" hatte die Evangelische Jugend im Rheinland (EJiR) zusammen mit dem Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied am Auftaktwochenende des Kultursommers Rheinland-Pfalz eingeladen. Der Kultursommer steht in diesem Jahr im Zeichen von Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818-1888), einem der Gründer der genossenschaftlichen Bewegung in Deutschland.

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koepfe.ekir.de: Friedrich Wilhelm Raiffeisen

koepfe.ekir.de: Friedrich Wilhelm Raiffeisen

koepfe.ekir.de

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Raiffeisens wichtigste Prinzipien – Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe – fußen auf dem christlichen Gebot der Nächstenliebe. Sie sind bis heute das Fundament der Genossenschaftsidee, die sich weltweit verbreitete: In rund 900.000 Genossenschaften in 100 Ländern der Erde organisieren sich heute rund eine Milliarde Menschen.

Friedrich Wilhelm Raiffeisen kam als eines von neun Kindern des Landwirts und Dorfbürgermeisters Gottfried Raiffeisen am 30. März 1818 in Hamm im Westerwald zur Welt. Seine Mutter Amalia und sein Pate, der Ortspfarrer Georg Wilhelm Seippel, prägten seine religiöse Erziehung.

Zunächst schlug er die Militärlaufbahn ein, diente von 1835 bis 1843 in der preußischen Artillerie. Dabei zog er sich ein Augenleiden zu und musste den Militärdienst quittieren. Mit nur 27 Jahren wurde er 1845 zum Bürgermeister im Dorf Weyerbusch ernannt. Hier heiratete er die Apothekerstochter Emilie Storch aus Remagen. Das Paar bekam sieben Kinder.

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koepfe.ekir.de: Friedrich Wilhelm Raiffeisen

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Raiffeisens wichtigste Prinzipien – Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe – fußen auf dem christlichen Gebot der Nächstenliebe. Sie sind bis heute das Fundament der Genossenschaftsidee, die sich weltweit verbreitete: In rund 900.000 Genossenschaften in 100 Ländern der Erde organisieren sich heute rund eine Milliarde Menschen.

Friedrich Wilhelm Raiffeisen kam als eines von neun Kindern des Landwirts und Dorfbürgermeisters Gottfried Raiffeisen am 30. März 1818 in Hamm im Westerwald zur Welt. Seine Mutter Amalia und sein Pate, der Ortspfarrer Georg Wilhelm Seippel, prägten seine religiöse Erziehung.

Zunächst schlug er die Militärlaufbahn ein, diente von 1835 bis 1843 in der preußischen Artillerie. Dabei zog er sich ein Augenleiden zu und musste den Militärdienst quittieren. Mit nur 27 Jahren wurde er 1845 zum Bürgermeister im Dorf Weyerbusch ernannt. Hier heiratete er die Apothekerstochter Emilie Storch aus Remagen. Das Paar bekam sieben Kinder.

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Essen: Mit Bonhoeffer zu einer individuelleren und spirituelleren Kirche

Essen: Mit Bonhoeffer zu einer individuelleren und spirituelleren Kirche

Dietrich Bonhoeffer, 1939

Essen

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Deutlich individueller und spiritueller – so müsste eine christliche Kirche sein, wenn man sie nach den Vorstellungen Bonhoeffers reformieren möchte. Diese Einschätzung teilten am Donnerstagabend der Generalvikar des katholischen Bistums Essen, Klaus Pfeffer, und die evangelische Theologie-Professorin Sabine Bobert, die in der Essener Marktkirche unter der Überschrift „Mit Dietrich Bonhoeffer auf dem Weg zu einer erneuerten Kirche“ diskutierten. Eingeladen hatten die katholische Akademie „Die Wolfsburg“ und die Evangelische Akademie im Rheinland.

Viele aktuelle Herausforderungen der Kirchen wie ein Abbruch volkskirchlicher Traditionen, eine wachsende Individualisierung oder Jugendliche, die die Kirchen mit ihrer Botschaft nur schwer erreichen, habe Bonhoeffer bereits in den 1920er und 1930er Jahren beschrieben, so Pfeffer. Dies sei einerseits ein wenig tröstlich für heutige Christen. Andererseits könne gerade Bonhoeffer deshalb auch ein guter Ratgeber sein. 

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