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Veranstaltungsreihe: 68 – eine kulturelle Revolution

Die 68er-Bewegung und ihre Auswirkungen auf die kirchliche Arbeit stehen im Zentrum der Veranstaltungsreihe in der Essener Kreuzeskirche. Foto: Syda Productions - fotolia.comDie 68er-Bewegung und ihre Auswirkungen auf die kirchliche Arbeit stehen im Zentrum der Veranstaltungsreihe in der Essener Kreuzeskirche. Foto: Syda Productions - fotolia.com

Veranstaltungsreihe

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Fünfzig Jahre liegen zwischen den Studentenunruhen Ende der 60er Jahre und dem Heute. Mit dem Jahr 1968 verbindet sich ein kultureller Wandel, der alle westlichen Industrieländer nach dem Zweiten Weltkrieg erfasst hat.

Diesem „Jubiläum“ widmen die Evangelische Akademie im Rheinland, die Arbeitsstelle Gottesdienst der Evangelischen Kirche im Rheinland und das Forum Kreuzeskirche in diesem Jahr eine dreiteilige Veranstaltungsreihe „Jesus, Sölle, Hare Krishna. 68 – Eine kulturelle Revolution“. Zentrale Frage ist dabei, in welcher Weise die 68er Bewegung Kirchen und die Frömmigkeit ebenfalls verändert hat.

Beim ersten Abend am Sonntag, 25. Februar 2018, geht es um „68 und die Politisierung der christlichen Gemeinde“ im Mittelpunkt. Wer das Kürzel „68“ hört, denkt schnell an Politik. In vielen Ländern gingen Studierende auf die Straßen und stellten die etablierte Politik in Frage. Ihre Slogans prägten Musiktexte und die Plakatkunst.

Von dieser Bewegung wurden auch kirchliche Gemeinden erfasst. Ging damals ein Ruck durch die Gemeinden, der heute von vielen ersehnt wird? Darüber sprechen die Veranstalter an diesem Abend mit dem Altsuperintendenten von Essen, Pfarrer im Ruhestand Heinrich Gehring, und mit dem emeritierte Professor Wilfried Breyvogel.

Nach dem Theologiestudium war Heinrich Gehring 1967 zunächst in der Gemeinde Essen-Borbeck Hilfsprediger und erhielt dort nach seiner Ordination noch im selben Jahr eine Pfarrstelle. Professor Breyvogel, der später an der Gesamthochschule Essen Erziehungswissenschaften lehrte, erlebte das Jahr 1968 als Student der Geisteswissenschaften und Theologie.

Der Abend wird begleitet von einer kleinen Ausstellung des Grafiker-Duos Elga Morgenstern-Hübner und Gerulf Morgenstern. Ihr erstes Plakat entwarfen sie im Auftrag der Essener evangelischen Studierendengemeinde im Umfeld der Studentenproteste. Ihr Interesse an politischen Themen prägte auch ihre weitere Arbeit.

Veranstaltungsort ist  die Kreuzeskirche, Kreuzeskirchstr. 16, 454127 Essen. Die Folgetermine der Veranstaltungsreihe sind am 15. April und am 10. Juni. Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

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ekir.de / red / 20.02.2018


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